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Nürnberg (ots) - Eine immowelt Analyse für die 80 deutschen Großstädte zeigt,
wie sich die Wohnfläche, die Wohnungskäufer für ein Budget von 350.000 Euro
erhalten, verändert hat:
- Mehr Raum für gleiches Geld: In den meisten Großstädten bekommen Käufer heute
mehr Wohnfläche als im Juni 2022 - in der Spitze sogar 24 Quadratmeter
- In Hamburg (+3 Quadratmeter) und München (+6 Quadratmeter) legen die
leistbaren Wohnflächen dank Preisrückgängen zu
- In Stuttgart gibt es für das gleiche Budget ein Zimmer mehr (+15 Quadratmeter)
- Abstriche im Ruhrgebiet: In Gelsenkirchen (-22 Quadratmeter) und
Recklinghausen (-16 Quadratmeter) ist die leistbare Fläche spürbar gesunken
- Gegentrend am Mietmarkt: Für 1.000 Euro Miete bekommen Wohnungssuchende heute
vielerorts weniger Wohnfläche als noch vor einigen Jahren
Wer heute mit einem Budget von 350.000 Euro eine Wohnung kaufen will, bekommt in
den meisten deutschen Großstädten wieder deutlich mehr Quadratmeter als auf dem
Preishöhepunkt vor vier Jahren. Wie eine aktuelle immowelt Analyse zeigt, gibt
es dank der deutlichen Preisrückgänge seit dem Allzeithoch im Juni 2022 heute
für die gleiche Summe bis zu 24 Quadratmeter mehr Wohnfläche. Für
Kaufinteressenten, die eine Finanzierung benötigen, ist das gestiegene
Zinsniveau zwar herausfordernd. Auf der anderen Seite profitieren Käufer jedoch
nicht nur von niedrigeren Immobilienpreisen, sondern auch von den in den
vergangenen Jahren gestiegenen Reallöhnen (Quelle: Statistisches Bundesamt). (ht
tps://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/02/PD26_068_62321.html)
Für die Analyse wurde die jeweils leistbare Wohnfläche beim Kauf einer
Bestandswohnung im Juni 2022 und Juni 2026 mit einem festen Budget von 350.000
Euro verglichen. Kaufnebenkosten wurden in der Berechnung berücksichtigt.
"Immobilienkäufer stehen derzeit wegen der gestiegenen Bauzinsen unter
erheblichem Druck. Unsere Analyse zeigt jedoch eine positive Entwicklung an
anderer Front", sagt immowelt CEO Theo Mseka. "Wer heute 350.000 Euro
investiert, erhält in vielen Großstädten dank gesunkener Immobilienpreise
deutlich mehr Wohnung für das gleiche Geld als noch vor vier Jahren."
Metropolen: Käufer bekommen bis zu 6 Quadratmeter mehr
Der Grund für diese Entwicklung liegt im Wandel des Immobilienmarktes seit dem
Preishoch im Juni 2022. Mit dem starken Anstieg der Bauzinsen ging die Nachfrage
zurück, wodurch die Kaufpreise in vielen Städten spürbar nachgaben. Dadurch
bekommen Käufer heute in zahlreichen Regionen mehr Wohnfläche für das gleiche
Budget als noch vor vier Jahren.
So kann man sich in München mit einem Budget von 350.000 Euro heute
durchschnittlich 40 Quadratmeter leisten - das sind 6 Quadratmeter mehr als
2022. In Hamburg hat sich die leistbare Wohnfläche um 3 Quadratmeter erhöht (auf
52 Quadratmeter), in Frankfurt um 5 Quadratmeter (auf 56 Quadratmeter). Geringer
fällt das Plus dagegen in Berlin aus, wo sich die Kaufpreise wegen der hohen
Nachfrage und des knappen Angebots schneller stabilisiert haben als in vielen
anderen Großstädten. Für 350.000 Euro bekommen Käufer dort derzeit im Schnitt
eine Bestandswohnung mit 64 Quadratmetern und damit einen Quadratmeter mehr als
vor 4 Jahren.
Ein Zimmer mehr für gleiches Budget in Stuttgart
Deutlicher fallen die Zuwächse bei der leistbaren Wohnfläche in anderen
Großstädten aus: In Stuttgart gibt es für 350.000 Euro heute 15 Quadratmeter
mehr als 2022, genauso wie in Bremen. An der Spitze steht Chemnitz: Für 350.000
Euro gibt es hier rein rechnerisch 218 Quadratmeter - ein Zuwachs von 24
Quadratmetern gegenüber 2022. Ähnlich verläuft die Entwicklung in Salzgitter, wo
die leistbare Fläche um 20 Quadratmeter auf 195 Quadratmeter angestiegen ist.
Solch große Wohnungen sind in der Realität allerdings selten. Die Zahlen
verdeutlichen lediglich das theoretische Potenzial des Budgets auf Basis der
lokalen Durchschnittspreise.
Gegenbewegung im Ruhrgebiet: Wo die leistbare Fläche sinkt
Ein komplett anderes Bild zeigt sich in Städten, in denen die Immobilienpreise
das Niveau von 2022 bereits wieder übertroffen haben. In 18 der 80 Großstädte
gibt es heute für das gleiche Geld weniger Wohnfläche als vor 4 Jahren. Die
größten Einbußen verzeichnet Gelsenkirchen: Das feste Budget von 350.000 Euro
ermöglicht aktuell 22 Quadratmeter weniger Wohnfläche als vor vier Jahren. Auch
in Recklinghausen (-16 Quadratmeter) müssen Käufer deutliche Abstriche machen.
Im Ruhrgebiet fiel die Preiskorrektur nach dem Hoch von 2022 deutlich geringer
aus als in vielen teuren Großstädten. Das weiterhin vergleichsweise niedrige
Preisniveau hält Wohnungen dort trotz höherer Zinsen für viele Käufer
erschwinglich und stabilisiert die Nachfrage.
Ausführliche Ergebnistabellen für die deutschen Großstädte stehen hier zum
Download zur Verfügung. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redak
tion/Pressemitteilungen/2026/2026_06_02_Tabellen_Leistbare_Wohnflaeche_Wohnungsk
auf.pdf)
Weniger Wohnraum für Mieter Während Käufer in vielen Städten wieder etwas mehr
Wohnfläche fürs gleiche Budget erhalten, hat sich die Lage auf dem Mietmarkt
gegenteilig entwickelt: Die Angebotsmieten sind in zahlreichen Großstädten in
den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dadurch schrumpft die Wohnfläche, die
sich Mieter für ein festes Budget leisten können. Eine aktuelle immowelt Analyse
zeigt, wie viele Quadratmeter Wohnungssuchende für 1.000 Euro Miete in deutschen
Großstädten aktuell noch bekommen. (https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pres
semitteilungenkontakt/immoweltde/2026/perfekter-sturm-auf-dem-mietmarkt-wohnflae
che-fuer-1000-euro-budget-schrumpfte-seit-2022-um-ein-bis-zwei-zimmer/)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Die
leistbaren Wohnflächen wurden anhand der durchschnittlichen Quadratmeterpreise
von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr
1990er-Jahre) im Juni 2022 und Juni 2026 mittels hedonischer Verfahren
errechnet. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise. Kaufnebenkosten
wurden in der Modellrechnung berücksichtigt.
Informationen zum aktuellen Preisniveau in Ihrer Stadt liefert die immowelt
Price Map. (https://www.immowelt.de/immobilienpreise/deutschland)
Über immowelt:
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Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30
Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die
immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu
digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie
möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die
unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer
Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank
jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so
das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis,
Immobilieneigentümer und Käufer.
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