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Hamburg/Paris (ots) - Laut aktuellem ChatEurope-Barometer beschäftigen die
Menschen in Europa 2026 vier prägende Themen: die Beziehungen zwischen den USA
und der EU unter Donald Trump, künstliche Intelligenz und digitale
Transformation, wirtschaftliche Belastungen im Zusammenhang mit steigenden
Lebenshaltungskosten sowie die Zukunft der europäischen Demokratie. Basierend
auf einer Analyse von fast 3.000 Fragen, die zwischen Januar und März 2026 an
den KI-gestützten Chatbot von ChatEurope gestellt wurden, wird deutlich, was die
Europäerinnen und Europäer in einer sich rasch wandelnden Welt suchen,
hinterfragen und verstehen wollen.
EU-US-Beziehungen, Donald Trump und globale Angelegenheiten (20 Prozent der
Anfragen)
Internationale Angelegenheiten erwiesen sich als das am häufigsten nachgefragte
Thema. Die Nutzerinnen und Nutzer stellten häufig Fragen zu Donald Trumps
Zöllen, den Handelsspannungen zwischen der EU und den USA, dem
EU-Mercosur-Abkommen, der Souveränität Grönlands, den Sanktionen gegen den Iran
und den diplomatischen Strategien europäischer Staats- und Regierungschefs wie
Emmanuel Macron, Friedrich Merz oder Ursula von der Leyen.
Künstliche Intelligenz, Big Tech und digitale Transformation (Zehn Prozent der
Suchanfragen)
Die Fragen konzentrierten sich auf die Regulierung von KI, die Durchsetzung des
Gesetzes über digitale Dienste (DSA), die Online-Sicherheit für Minderjährige,
den Datenschutz und die Entwicklung europäischer KI-Alternativen. Eine immer
wiederkehrende Sorge war, ob die Europäer in einer zunehmend digitalen
Gesellschaft die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten behalten können.
Wirtschaft, Lebenshaltungskosten und soziale Herausforderungen (Acht Prozent der
Suchanfragen)
Die Nutzerinnen und Nutzer haben häufig nach Informationen zu
Wirtschaftswachstum, Inflation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Europas
ökologischem Wandel gesucht. Viele Fragen betrafen demografische
Herausforderungen wie sinkende Geburtenraten, die alternde Bevölkerung,
Rentenreformen und Arbeitskräftemangel. Andere konzentrierten sich auf
Mindestlöhne, Kaufkraft und steigende Lebenshaltungskosten und verdeutlichten
damit Sorgen, die Haushalte in ganz Europa unmittelbar betreffen.
Politik, Institutionen und Demokratie der Europäischen Union (Fünf Prozent der
Suchanfragen)
Viele Nutzerinnen und Nutzern wollen verstehen, wie die Europäische Union
funktioniert. Häufige Fragen betrafen die Rolle des Europäischen Rates, der
Europäischen Kommission, der Entscheidungsprozesse in der EU und der
demokratischen Rechenschaftspflicht.
In erster Linie haben die User von ChatEurope nicht nach Meinungen recherchiert,
wie die Auswertung zeigt. Stattdessen suchten sie nach vertrauenswürdigen
Informationen, Faktenchecks, der Überprüfung von Behauptungen und klaren
Erklärungen zu komplexen europäischen Themen. Angesichts der Zunahme von
Desinformation und geopolitischen Unsicherheit scheint die Nachfrage nach
zuverlässigen europäischen Nachrichten und unparteiischen Informationen größer
denn je zu sein.
Die Fragen wurden in insgesamt elf Sprachen gestellt:
Englisch: 40 %
Französisch: 30 %
Deutsch: 15 %
Rumänisch: 4 %
Spanisch: 4 %
Italienisch: 3 %
Polnisch: 2 %
Dänisch, Schwedisch, Russisch und Arabisch zusammen: 2 %
Die sprachliche Vielfalt zeigt den wachsenden Bedarf an mehrsprachigem Zugang zu
vertrauenswürdigen europäischen Nachrichten und Informationen.
Hinweis zur Finanzierung:
ChatEurope wird von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten
und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht
unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wider.
Weder die Europäische Union noch die Förderstelle können dafür verantwortlich
gemacht werden.
chateurope.eu
Über ChatEurope
ChatEurope ist der erste Chatbot für europäische Nachrichten. Das 2025 von 15
europäischen Partnern ins Leben gerufene Projekt umfasst eine
Nachrichtenplattform, einen integrierten Chatbot und Kanäle für soziale Medien.
Unter der Leitung von Agence France-Presse vereint das Medienkonsortium große
Marken des europäischen Journalismus: die deutschen und französischen
Rundfunkanstalten Deutsche Welle und France Médias Monde, den rumänischen
Radiosender RFI Romania, die deutschen und italienischen Nachrichtenagenturen
dpa und Ansa, die polnische Pressegruppe Agora, die spanische gemeinnützige
Stiftung zur Bekämpfung von Desinformation Maldita.es, die spanische
Tageszeitung El Pais und das auf Südosteuropa spezialisierte Online-Medienhaus
OBCT. ChatEurope erhält Fördermittel von der EU-Kommission. Das Projekt arbeitet
unter vollständiger redaktioneller Unabhängigkeit.
Partner von ChatEurope:
Agence France-Presse (AFP) / Frankreich
Agenzia Nazionale Stampa Associata (ANSA) / Italien
Agora Mediengruppe / Polen
Deutsche Presse-Agentur (dpa) / Deutschland
Deutsche Welle (DW) / Deutschland
Druid AI / Rumänien
El Pais / Spanien
France Médias Monde / Frankreich
Maldita.es / Spanien
MediaConnect (AFP) / Frankreich
news aktuell (dpa) / Deutschland
Osservatorio Balcani e Caucaso Transeuropa (OBCT) / Italien
RFI Romania / Rumänien
XWIKI SAS / Frankreich
XWIKI SOFTWARE / Rumänien
Social Media:
Instagram: http://www.instagram.com/chateurope
LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/chateurope
Pressekontakt:
Olga Magiera
dpa-Custom Content
Communication and Dissemination Officer ChatEurope
mailto:press@chateurope.eu
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/179927/6288104
OTS: ChatEurope
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