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WIESBADEN (ots) - Im Wintersemester 2025/2026 haben 36 000 Gasthörerinnen und
Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8 % mehr Gaststudierende
als im Wintersemester 2024/2025 (33 200), aber immer noch weniger als vor der
Corona-Pandemie im Wintersemester 2019/2020 (37 200). Pandemiebedingt war die
Gasthörerzahl im Wintersemester 2020/2021 eingebrochen.
Der aktuelle Zuwachs der Gasthörerzahlen erfolgte im WS 2025/2026 weitgehend
gleichmäßig verteilt über alle Altersgruppen. In den Vorjahren erfolgte der
Zuwachs vor allem in der Altersgruppe ab 60 Jahren. Das Durchschnittsalter der
Gaststudierenden lag wie im Wintersemester 2024/2025 bei 52 Jahren. Auch der
Frauenanteil (48 %) blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die Zahl der deutschen Gaststudierenden erhöhte sich im Wintersemester 2025/2026
im Vergleich zu 2024/2025 um 10 % auf 32 200, die Zahl der ausländischen
Gaststudierenden verringerte sich leicht um 2 % auf 3 800. Der Anteil der
ausländischen Gaststudierenden lag damit im Wintersemester 2025/2026 bei 10 %.
Gasthörerinnen und Gasthörer können auch ohne formale Hochschulreife an
einzelnen Kursen und Lehrveranstaltungen der Hochschulen teilnehmen. Zwar ist
keine Abschlussprüfung möglich, dennoch gestattet das Gaststudium
wissenschaftliche Weiterbildung und ist damit ein wichtiges Element im Kontext
des lebenslangen Lernens. Im Vergleich zu den 2,9 Millionen ordentlich
immatrikulierten Studierenden im Wintersemester 2025/2026 machten
Gaststudierende lediglich 1 % aus.
Weitere Informationen:
Lange Zeitreihen zu den Gasthörerinnen und Gasthörern können über die Datenbank
GENESIS-Online (Tabellen 21331-0001 bis 21331-0002) abgerufen werden.
Weitere Ergebnisse zu Studierenden an deutschen Hochschulen bietet die
Themenseite "Hochschulen" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Einen Gesamtüberblick über die Bildungssituation in Deutschland von der Schule
über die Berufsbildung bis zur Hochschule bietet die Themenseite
"Bildungsindikatoren".
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen
und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter
www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Hochschulstatistik
Telefon: +49 611 75 4140
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
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OTS: Statistisches Bundesamt
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