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Nürnberg (ots) - 56 Managerinnen, Manager und Unternehmerinnen und Unternehmer
haben beim BIG BANG Nürnberg Management Summit 2026 am Donnerstag an der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) den "Aufruf von
Nürnberg" unterzeichnet. Das Manifest versteht sich als Weckruf an die Regierung
Merz und fordert einen Kurswechsel für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner warnen davor, dass Deutschland seine
industrielle Stärke zunehmend verwaltet, statt sie mutig weiterzuentwickeln.
Während die USA massiv in Zukunftstechnologien investieren und China neue
Tech-Industrien mit hoher Geschwindigkeit aufbaut, verliere sich Deutschland zu
oft in Bürokratie, Zuständigkeiten, Genehmigungsschleifen und einer Kultur des
Misstrauens.
Der "Aufruf von Nürnberg" fordert jetzt mehr Tempo, mehr Technologieoffenheit,
weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und eine neue Kultur des Machens.
Künstliche Intelligenz wird dabei als zentraler Wettbewerbsfaktor beschrieben.
Angesichts von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und globalem
Technologiewettbewerb müsse Deutschland KI konsequent nutzen, Forschung
schneller in Wertschöpfung übersetzen und Unternehmertum wieder stärker fördern.
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte in Nürnberg: "Wir müssen wieder
ein Land sein, in dem sich Leistung lohnt, Innovation entsteht und Unternehmen
investieren - weil die Rahmenbedingungen stimmen."
Siemens-CEO Dr. Roland Busch erklärte: "Wenn wir mit Tempo, Mut und Willen
gemeinsam handeln, wenn wir unsere Stärken zusammenbringen - die Menschen, die
Unternehmen und die Politik -, dann kann Deutschland wieder führend werden."
Initiatoren des "Aufrufs von Nürnberg" sind die Wirtschaftswissenschaftlerin
Prof. Dr. Evi Hartmann von der FAU und Verleger Jens de Buhr, Gründer des BIG
BANG KI FESTIVALS sowie Herausgeber von DUP UNTERNEHMER.
Das Leitmotiv des Summits lautet: "Mutig in die Zukunft - Wirtschaftsstandort
Deutschland und Europa: Zurück nach vorn. Werte leben. Wandel gestalten."
Veranstalter ist die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Medienpartner ist DUP UNTERNEHMER, die Medienplattform für Künstliche
Intelligenz, Technologie, Politik und Nachhaltigkeit.
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