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Essen (ots) - Versicherte profitieren jetzt von zwei zentralen neuen Features
ihrer elektronischen Patietenakte (ePA). Zum einen steht der digital gestützte
Medikationsplan im Frontend der Versicherten zur Verfügung. Zum anderen können
Versicherte nun Push-Meldungen zu Aktivitäten in ihrer ePA aufs Smartphone
bekommen. BITMARCK und RISE haben die ePA in der aktuellen Version 3.1.3
fristgerecht für 80 Prozent der gesetzlichen Krankenversicherungen zur Verfügung
gestellt. Das Update mit den neuen Features steht ab sofort in den App-Stores
bereit.
Andreas Strausfeld, Vorsitzender der BITMARCK-Geschäftsführung: "Die neue
Ausbaustufe der elektronischen Patientenakte ist ein wichtiger Schritt, um sie
noch fester im Alltag der Versicherten zu verankern. Der digital gestützte
Medikationsplan ist ein konkreter Vorteil für Menschen, die mehrere Medikamente
einnehmen, und auch Push-Nachrichten machen die ePA im Alltag erlebbar - so wie
man es etwa von Banking-Apps gewohnt ist. Um den Erfolg der ePA fortzuschreiben,
muss aber die Politik handeln. So muss die Möglichkeit, auch künstliche
Intelligenz in der ePA anwenden zu dürfen, gefördert werden."
Dr. Christian Schanes, Mitglied der Geschäftsführung bei RISE: " Mit der
fristgerechten Bereitstellung der Version 3.1.3 setzen wir die kontinuierliche
Weiterentwicklung der ePA konsequent fort. Die neuen Funktionen sind nicht nur
ein funktionaler Ausbau, sondern zeigen auch, dass die ePA für zukünftige
Anforderungen flexibel und skalierbar ausgelegt ist. Eine moderne Architektur,
standardisierte Schnittstellen und kontinuierliche Releases ermöglichen es, neue
Mehrwerte für Versicherte effizient bereitzustellen und Innovationen schneller
in die Versorgung zu bringen."
Medikationsplan verringert Risiken
Mit dem digital gestützten Medikationsplan haben Versicherte nun einen
vollständigen Überblick über ihre Arzneimittel: rezeptpflichtige Medikamente
sind aufgeführt und nicht verschreibungspflichtige Präparate können von den
Versicherten hinzugefügt werden. Außerdem können Dosieranweisungen verknüpft
werden, was Risiken bei der Einnahme verringern kann.
Push-Nachrichten für mehr Transparenz
Push-Nachrichten sind eine neue Funktion, die Transparenz in der Versorgung und
die aktive Einbindung der Versicherten fördert - die Akte schickt eine Nachricht
aufs Smartphone, wenn neue Dokumente eingestellt werden oder Zugriffe auf die
Akte erfolgen.
Ende 2026 kommt die Volltextsuche
Ende des Jahres kommt ein weiteres wichtiges Feature der ePA 3.1.3: die
Volltextsuche. Alle in der ePA abgelegten Dokumente können dann einfach nach
Stichwörtern durchsucht werden. Das erleichtert vor allem Leistungserbringenden
die Arbeit mit den Daten in der Akte und ist ein weiterer Baustein für die
engere Einbindung der ePA in die medizinische Versorgung.
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Andreas Pschera
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