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Gleisdorf (ots) - Gute Noten, konzentriertes Arbeiten und schnelle Lernerfolge
gelten oft als Maßstab für die schulische Entwicklung. Gleichzeitig erleben
viele Eltern, Pädagogen und Erzieher etwas ganz anderes: Kinder, die eigentlich
über die nötigen Fähigkeiten verfügen, geraten unter Druck ins Stocken,
blockieren plötzlich oder verlieren die Freude am Lernen. Warum Lernen vielen
Kindern so schwerfällt, obwohl sie grundsätzlich lernen könnten - und welche
Rolle dabei das Gefühl von Sicherheit spielt, erfahren Sie hier.
Viele Kinder wachsen heute in einem Umfeld auf, in dem Leistung ständig präsent
ist. Noten, Vergleiche, Erwartungen und Bewertungen begleiten den Schulalltag
oft von Beginn an. Dabei entsteht leicht der Eindruck, dass Lernen vor allem
bedeutet, möglichst schnell die richtige Antwort zu liefern. Die Folge: Immer
mehr Kinder entwickeln Angst davor, Fehler zu machen. Statt neugierig zu
erkunden, konzentrieren sie sich darauf, nichts falsch zu machen. Was zunächst
wie mangelnde Motivation oder fehlende Fähigkeiten wirkt, hat häufig andere
Ursachen. Denn wenn Kinder unter Druck geraten, schaltet ihr Gehirn zunehmend in
einen Stressmodus. Aufmerksamkeit, Kreativität und freies Denken treten in den
Hintergrund. Selbst Inhalte, die eigentlich verstanden wurden, können plötzlich
nicht mehr abgerufen werden. "Wenn Kinder dauerhaft das Gefühl haben, etwas
leisten oder beweisen zu müssen, verlieren sie genau die Offenheit, die das
Lernen überhaupt erst möglich macht", erklärt Marco Schnabl, Entwickler des
body'n brain-Konzepts.
"Lernen beginnt nicht mit mehr Druck, sondern mit mehr Sicherheit. Kinder müssen
erleben dürfen, dass sie ausprobieren können, ohne bewertet zu werden", betont
Marco Schnabl. Seit mehr als 23 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den
Zusammenhängen zwischen Bewegung, Gehirnentwicklung und Lernen. Aus seiner
praktischen Arbeit mit Kindern, Erwachsenen, Senioren und weiteren Zielgruppen
entwickelte er das Konzept body'n brain, das spielerische Bewegungsübungen mit
gezielten Denkimpulsen verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, ob
ein Kind ein bestimmtes Schulfach beherrscht, sondern wie gut Informationen im
Gehirn verarbeitet und abgerufen werden können. Seine Erfahrung zeigt: Kinder
lernen deutlich leichter, wenn sie sich sicher fühlen und Fehler nicht als
Bedrohung erleben. Genau hier setzt body'n brain an. Statt Leistungsdruck und
Bewertung stehen Freude, Bewegung und neue Erfahrungen im Vordergrund.
Warum Angst und Druck das Lernen blockieren
Lernen ist weit mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen. Damit Wissen
verarbeitet, gespeichert und später wieder abgerufen werden kann, braucht das
Gehirn Aufmerksamkeit, Konzentration und innere Sicherheit. Gerät ein Kind
jedoch unter Druck, verschiebt sich dieser Fokus. Statt sich neugierig mit neuen
Inhalten auseinanderzusetzen, ist es vor allem damit beschäftigt, Fehler zu
vermeiden. "Ein Kind kann nicht frei lernen, wenn es innerlich ständig damit
beschäftigt ist, nicht zu versagen", erklärt Marco Schnabl. Die Energie fließt
dann nicht mehr in den eigentlichen Lernprozess, sondern in die Bewältigung von
Stress.
Viele Eltern kennen Situationen, in denen Kinder bei Hausaufgaben oder Prüfungen
plötzlich nichts mehr wissen, obwohl sie den Stoff zuvor verstanden haben.
Solche Blockaden entstehen häufig nicht durch mangelnde Intelligenz, sondern
durch Unsicherheit und Angst. Besonders problematisch wird es, wenn Kinder immer
wieder das Gefühl haben, nicht schnell genug, nicht richtig genug oder einfach
nicht gut genug zu sein. Mit der Zeit sinkt das Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, Neues auszuprobieren,
Fehler zu riskieren und sich auf Herausforderungen einzulassen.
Warum Kinder eigentlich ganz anders lernen
"Kinder lernen von Natur aus durch Versuchen, Erleben, Probieren und
Erforschen", beschreibt Marco Schnabl. Ein Blick auf das Laufenlernen
verdeutlicht diesen Zusammenhang besonders anschaulich. Kein Kind erwartet von
sich selbst, beim ersten Versuch perfekt laufen zu können. Es fällt hin, steht
wieder auf und probiert es erneut - oft dutzende oder sogar hunderte Male.
Niemand bewertet diese Fehlversuche als Scheitern. Im Gegenteil: Jeder Versuch
ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung.
Genau so funktioniert Lernen grundsätzlich. Das Gehirn entwickelt neue
Fähigkeiten durch Wiederholung, Erfahrungen und neue Reize. Fehler sind dabei
kein Hindernis, sondern Teil des Prozesses. "Fehler liefern dem Gehirn wichtige
Informationen und helfen dabei, neue Verbindungen aufzubauen", erklärt Marco
Schnabl von body'n brain.
Im Schulalltag geht diese natürliche Lernhaltung jedoch häufig verloren. Sobald
Leistung, Vergleich und Bewertung in den Vordergrund rücken, konzentrieren sich
viele Kinder stärker darauf, Fehler zu vermeiden, als neue Erfahrungen zu
sammeln. Dabei brauchen sie vor allem eines: die Sicherheit, ausprobieren zu
dürfen, ohne sich ständig beweisen zu müssen.
Warum ein sicherer Lernrahmen so wichtig ist
Ein sicherer Lernrahmen bedeutet deshalb nicht, Kinder vor Herausforderungen zu
schützen oder Anforderungen zu senken. Vielmehr geht es darum, Herausforderungen
so zu gestalten, dass Kinder ihnen mit Zuversicht begegnen können. Sie benötigen
eine Umgebung, in der Fragen erlaubt sind, Irrtümer nicht beschämen und
Entwicklung wichtiger ist als Perfektion. Kinder sollten erleben dürfen, dass
ihr Wert nicht von einer richtigen Antwort abhängt, sondern dass Lernen ein
Prozess ist, der Zeit braucht.
Wer keine Angst vor Fehlern haben muss, probiert häufiger Neues aus, sammelt
mehr Erfahrungen und entwickelt langfristig mehr Selbstvertrauen. Gleichzeitig
steigt die Bereitschaft, auch schwierige Aufgaben anzugehen und Rückschläge als
Teil des Lernwegs zu akzeptieren. Sicherheit schafft somit die Voraussetzungen
dafür, dass das Lernen wieder zu einem natürlichen Prozess werden kann - geprägt
von Neugier, Freude und dem Vertrauen in die eigene Entwicklung.
Wie body'n brain neue Lernwege eröffnet
Ein sicherer Lernrahmen allein reicht jedoch nicht aus. Kinder benötigen auch
Impulse, die ihr Gehirn aktivieren, ihre Neugier wecken und sie zum Ausprobieren
motivieren. Genau an diesem Punkt setzt das Konzept body'n brain an: Statt
erneut Mathematik, Deutsch oder Rechtschreibung zu trainieren, verbindet body'n
brain Bewegung, Koordination, visuelle Reize, Begriffe, Farben und einfache
Denkaufgaben miteinander. Dadurch werden mehrere Gehirnbereiche gleichzeitig
angesprochen.
Marco Schnabl veranschaulicht diesen Prozess mit dem Bild einer Autobahn: Fehlen
Verbindungen im Gehirn, entsteht ein Stau, Informationen können nur
eingeschränkt weitergeleitet werden. Durch wiederholte spielerische Übungen
können neue "Autobahnen" entstehen, über die Informationen leichter fließen. Das
Gehirn erhält bei jedem Versuch einen Impuls - selbst dann, wenn die Übung nicht
sofort gelingt.
Kinder erleben die Kurse deshalb nicht als Unterricht, sondern als gemeinsames
Spiel. Gleichzeitig erhalten sie über Bewegung, Koordination und einfache
Denkimpulse neue Erfahrungen, die ihnen helfen können, Lernprozesse wieder mit
mehr Sicherheit und Freude zu verbinden. So entsteht ein Rahmen, in dem das
Lernen nicht als Prüfung erlebt wird, sondern als etwas, das entdeckt,
ausprobiert und Schritt für Schritt entwickelt werden darf. Genau darin sieht
Marco Schnabl den entscheidenden Schlüssel für nachhaltiges Lernen: "Wer Kindern
die Sicherheit gibt, auszuprobieren, zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln,
schafft die Grundlage für nachhaltiges Lernen - und für das Vertrauen in die
eigenen Fähigkeiten, das sie weit über die Schulzeit hinaus begleitet."
Möchten Sie Kinder dabei unterstützen, Lernen wieder mit Neugier,
Selbstvertrauen und Freude zu verbinden? Dann informieren Sie sich über das
Konzept von body'n brain (https://body-n-brain.com/) und erfahren Sie, wie
spielerische Bewegungs- und Denkimpulse dabei helfen können, ein sicheres
Lernumfeld zu schaffen, Blockaden zu lösen und die natürlichen Lernpotenziale
von Kindern zu stärken!
Pressekontakt:
VITACIA GmbH
Geschäftsführer: Marco Schnabl
E-Mail: mailto:info@body-brain-activity.com
Website: https://kindertrainer.info
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180257/6306800
OTS: Vitacia GmbH
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