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Straubing (ots) - Hausarztpraxen sollen Eckpfeiler des Gesundheitswesens sein,
drohen aber, zu dessen Flaschenhals zu werden. Sie sind künftig noch stärker
gefordert, sollen als verpflichtende erste Anlaufstelle die Patienten an die
Fachärzte weiterleiten. Dass Arbeitnehmer eine Krankschreibung bald schon am
ersten Tag einer Krankheit direkt in der Praxis holen müssen, wird die Situation
nicht verbessern. Auch viele Fachärzte sind chronisch überlastet und können
zusätzliche Termine nicht einfach aus dem Hut zaubern. (...) Deshalb kann es bei
der Vergabe von Facharztterminen nicht um sture Fristen gehen. Solange die
Kapazitäten begrenzt sind, sollte die medizinische Notwendigkeit entscheiden,
wer zuerst drankommt.
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