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Frankfurt (ots) - Die erneuten Angriffe der USA auf den Iran machen das ganze
Ausmaß des Desasters der US-Intervention deutlich. Der Regierung von Präsident
Donald Trump gelingt es gut einen Monat nach dem Rahmenabkommen weder mit
militärischer Gewalt, noch am Verhandlungstisch, das Mullah-Regime dazu zu
bringen, einzulenken. Niemand spricht mehr von den Zielen des Abkommens, das den
Konflikt befrieden sollte. Eine Vereinbarung über das iranische Atomprogramm ist
in weite Ferne gerückt. Die Straße von Hormus ist nicht wieder frei für die
Schifffahrt, sondern ein Faustpfand des Mullah-Regimes. Trump hat sich mit einer
Mischung aus Selbstüberschätzung und Inkompetenz in eine ausweglose Situation
manövriert. Die Golfregion ist destabilisiert, der Ölpreis steigt, was der
Weltwirtschaft schadet und den Narziss im Weißen Haus vier Monate vor den
Zwischenwahlen weiter unter Druck setzt.
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