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Marburg (ots) - Es ist eine Hommage auf Gertrude Ederle, die erste Frau, die vor
100 Jahren den Ärmelkanal durchschwamm. Und es ist gleichzeitig eine starke
Botschaft: für den Glauben an die eigenen Träume und an sich selbst. Nathalie
Pohl, Ausnahmeathletin, vierfache Weltrekordhalterin und erfolgreiche
Buchautorin, durchquerte mit drei weiteren Schwimmerinnen in einer Staffel den
Ärmelkanal. Für die rund 48 Kilometer lange Strecke von Großbritannien nach
Frankreich benötigten sie insgesamt 11:28:00 Stunden. Auch bei dieser
Herausforderung hat die 31-Jährige erneut Spenden für ihr Herzensprojekt
gesammelt. Seit Jahren setzt sie sich dafür ein, dass Kinder richtig schwimmen
können.
Frauen trotzen den Naturgewalten und zeigen: Alles ist möglich
Neben Nathalie Pohl wagten sich noch die britische Abenteurerin Jasmine
Harrison, die portugiesische Freiwasserschwimmerin Mariana Santos und die
saudi-arabische Zahnärztin und Extremschwimmerin Mariam Binladen ins Wasser. So
unterschiedlich ihre Ziele und Lebenswege auch sind: Sie alle eint die
Motivation, über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Und diesen Willen brauchten
die Frauen auch. Denn diesmal war das Meer nicht gänzlich auf ihrer Seite.
Nachdem der Start aufgrund von stürmischem Wind bereits mehrere Tage verschoben
werden musste, waren die Wellen sowie die Strömung dann auch während des
Schwimmens noch dementsprechend herausfordernd.
Nathalie Pohl schwimmt wieder im Ärmelkanal
Für Nathalie Pohl war die erneute Durchquerung etwas ganz Besonderes. Sie kehrte
an den Ort zurück, an dem sie 2015 bei ihrem ersten Versuch fast gestorben wäre:
"Vor elf Jahren habe ich hier eine große Niederlage hinnehmen müssen. Ich lag
danach lange im Krankenhaus und hatte Zeit, mich zu fragen, ob ich meine Zukunft
wirklich im offenen Meer statt im Becken sehe. Mein Entschluss damals, es wieder
zu versuchen, stand recht schnell fest. Und es hat sich gelohnt, ein Jahr später
feierte ich hier meinen zweiten großen Erfolg im Freiwasser." Sie führt fort:
"Nach so langer Zeit wieder im Ärmelkanal zu sein, fühlt sich gut an. Ich kann
von mir sagen, dass meine Entscheidung damals richtig war. Dass ich nun
gemeinsam mit anderen starken Frauen hier wieder schwimmen darf, macht mich sehr
glücklich."
Im August: Charity-Schwimmchallenge von Frankfurt nach Köln
Mitte August wird Nathalie Pohl etwas ganz Neues wagen. Begleitet von
ausgewählten Patenschwimmern schwimmt sie von Frankfurt nach Köln. Insgesamt
über 200 Kilometer durch Main und Rhein stehen dann in mehreren Etappen auf dem
Plan. Damit möchte sie darauf aufmerksam machen, dass zu viele Kinder in
Deutschland nicht richtig schwimmen können. Zahlreiche Aktionen und lokale
Events entlang der Strecke machen aus der Schwimmherausforderung ein
Charity-Event für mehr Schwimmsicherheit. Die Spenden unterstützen
Schwimmprojekte und die Schwimmausbildung für Kinder - besonders dort, wo
Familien keinen einfachen Zugang zu Schwimmkursen haben. Nathalie Pohl sagt:
"Schwimmen ist weit mehr als ein Sport. Und jedes Kind verdient es, sich im
Wasser sicher zu fühlen."
Pressekontakt:
http://www.nathaliepohl.de / mailto:presse@nathaliepohl.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/121102/6317488
OTS: Nathalie Pohl
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