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Berlin (ots) - Zu den aktuellen Feststellungen der EU-Kommission zu TikTok:
Kinder und Jugendliche müssen im digitalen Raum besser geschützt werden. Jetzt
gilt es, Alterskontrollen, sichere Jugendversionen von Plattformen und wirksame
Regeln zügig umzusetzen.
Jasmina Hostert, jugend -und familienpolitische Sprecherin:
"Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine sichere digitale Umgebung. Wenn
soziale Plattformen gezielt auf maximale Verweildauer setzen, manipulative
Algorithmen einsetzen oder Minderjährige mit Risiken konfrontieren, die sie
nicht einschätzen können, dann ist politisches Handeln dringend geboten.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits konkrete Vorschläge vorgelegt: ein
Mindestalter von 14 Jahren, verlässliche Alterskontrollen und geschützte
Jugendversionen von Plattformen ohne endloses Scrollen und manipulative
Mechanismen. Mittlerweile liegen auch Vorschläge des Koalitionspartners auf dem
Tisch. Das zeigt: Es gibt eine breite Grundlage für gemeinsame Lösungen.
Jetzt brauchen wir vor allem mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung. Um den
Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum konsequent zu stärken, müssen
europäische und nationale Regelungen wirksam ineinandergreifen. Kinder und
Jugendliche brauchen Schutz statt Profitinteressen. Es ist höchste Zeit, dass
wir die digitale Welt an ihren Bedürfnissen ausrichten. Genug diskutiert, jetzt
muss gehandelt werden."
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