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Berlin (ots) - Die Berliner SPD steht nach den Worten von Wirtschaftssenatorin
Franziska Giffey zu ihrem Spitzenkandidaten Krach - ungeachtet der Vorwürfe
gegen ihn.
Giffey sagte am Donnerstag im rbb24 Inforadio, Krach habe parteiintern
transparent über die Vorwürfe gegen ihn berichtet. Es gebe keinen Grund, an
seinen Worten zu zweifeln: "Es gilt die Unschuldsvermutung. Steffen Krach hat
gestern alles dargelegt. Er hat transparent gemacht, wie die Lage ist und hat
auch gesagt, er hat nichts zu verbergen. Und das ist etwas, woran wir uns
orientieren. Und deshalb: volle Solidarität. Wir kämpfen weiter für eine starke
SPD, für unsere Themen."
Zugleich räumte Giffey ein, dass es für ihre Partei schwierig sei, dass die
Staatsanwaltschaft Hannover so kurz vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl gegen
Krach ermittelt: "Natürlich wird sich das alles in zehn Tagen nicht komplett
entkräften lassen, offiziell. Die Ermittlungen werden sicher länger dauern."
Zum Gegenstand der Ermittlungen äußerte sich die Staatsanwaltschaft bislang
nicht. Krach vermutet, dass es um den Vorwurf der Bestechlichkeit im
Zusammenhang mit seinem früheren Amt als Regionspräsident in Hannover geht. Er
weist zurück, Bestechungsgelder angenommen zu haben.
Das Interview können Sie nachhören: Interview - Giffey stärkt
SPD-Spitzenkandidat Krach den Rücken | rbb24 Inforadio (https://www.inforadio.de
/rubriken/interviews/2026/09/10/giffey-spd-spitzenkandidat-krach-ermittlungen-be
rlin-wahl.html)
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