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Hamburg/Wien (ots) - kununu Zufriedenheitsatlas 2026: Düsseldorf und Bonn folgen
im Ranking der glücklichsten Arbeitnehmer:innen - Berlin bei den Bundesländern
an der Spitze
Stuttgart ist zurück an der Spitze, wenn es darum geht, wo Mitarbeitende am
zufriedensten mit ihrem Job sind. Das ist ein Ergebnis des kununu
Zufriedenheitsatlas 2026, für den die Arbeitgeber-Vergleichsplattform 472.018
Arbeitgeber-Bewertungen aus Deutschland ausgewertet hat. Demnach sind die
Menschen in keiner deutschen Großstadt glücklicher mit ihrem Arbeitgeber als in
der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Mit einer Zufriedenheitsquote von
57,9 Prozent verweist Stuttgart die Rheinmetropole Düsseldorf (57,2 Prozent)
sowie Bonn (56,2 Prozent) auf die weiteren Plätze. Im Ranking der Bundesländer
liegt Berlin mit 54,4 Prozent vorne, gefolgt von Baden-Württemberg (53,4
Prozent) und Hamburg (53,3 Prozent). Gleichzeitig setzt sich ein bundesweiter
Trend fort: Die Jobzufriedenheit sinkt bereits im dritten Jahr in Folge und
erreicht mit 52,1 Prozent den niedrigsten Wert seit Beginn der kununu-Messung im
Jahr 2023.
Städtisches Zufriedenheitsranking: Stuttgart zurück an der Spitze
Im Vergleich der Städte rutscht Vorjahressieger Bielfeld auf Rang 4 ab. Die
Zufriedenheitsquote in Ost-Westfalen sinkt dort deutlich um 2,7 Prozentpunkte
auf 55,9 Prozent. Dafür geht der diesjährige Platz an der Mitarbeitersonne
erneut nach Stuttgart. Bereits 2024 führte die Stadt das Ranking an, ehe sie im
vergangenen Jahr von Bielefeld auf den zweiten Platz verdrängt wurde. Dabei
reicht nun eine nahezu stabile Zufriedenheitsquote von 57,9 Prozent (-0,1
Prozentpunkte) für die Rückkehr an die Spitze. Düsseldorf landet mit 57,2
Prozent auf Rang 2 und gehört mit einem Plus von 0,6 Prozentpunkten gleichzeitig
zu den wenigen Städten, in denen die Zufriedenheit gegenüber dem
Vergleichszeitraum leicht ansteigt. Bonn komplettiert das Spitzentrio und
verbessert sich gegenüber dem Vorjahresranking von Platz 4 auf den dritten Rang.
Auch Hannover verliert an Boden: Der Drittplatzierte des Vorjahres erreicht 2026
nur noch Rang 8.
Insgesamt weisen allerdings nur sechs der 20 Großstädte eine höhere
Zufriedenheitsquote auf als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. In 14
Städten ist sie dagegen rückläufig. Den stärksten Zuwachs verzeichnet indes
Leipzig: Hier steigt die Zufriedenheit um 1,4 Prozentpunkte auf 53,1 Prozent.
Damit arbeitet sich der letztjährige Tabellenletzte auf Rang 16 vor. Den
stärksten Rückgang verzeichnet Mannheim mit minus 3,9 Prozentpunkten auf 53,6
Prozent. Am Ende des diesjährigen Rankings stehen Essen, Duisburg sowie
Wuppertal, das mit einer Quote von 49,6 Prozent das Schlusslicht im Ranking der
deutschen Großstädte bildet.
Berlin übernimmt die Länder-Spitze
Auch im Ranking der Bundesländer verzeichnen die kununu-Forscher:innen Bewegung
im Jahresvergleich: Mit einer Zufriedenheitsquote von 54,4 Prozent liegt Berlin
2026 vor Baden-Württemberg (53,4 Prozent) und Hamburg (53,3 Prozent). Hamburg
hatte das Ranking im vergangenen Jahr noch angeführt. Baden-Württemberg
behauptet Platz zwei, während Bayern vom dritten auf den vierten Rang
zurückfällt. Die Ergebnisse auf Länderebene bestätigen ebenfalls die rückläufige
Entwicklung in Sachen Arbeitgeberzufriedenheit: In zehn der 16 Bundesländer
sinkt die Zufriedenheitsquote gegenüber dem Vorjahr, in sechs steigt sie. Den
deutlichsten Rückgang verzeichnet ausgerechnet der Vorjahressieger Hamburg mit
minus 1,9 Prozentpunkten. Baden-Württemberg verliert 1,3 Prozentpunkte, Bayern
und Nordrhein-Westfalen jeweils rund 1,2 Prozentpunkte. Gegen diesen Trend
entwickeln sich unter anderem das Saarland und Sachsen-Anhalt mit jeweils rund
1,1 Prozentpunkten Zuwachs sowie Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von 1,0
Prozentpunkten. Am unteren Ende des Rankings liegen Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt sowie Thüringen.
Jobzufriedenheit sinkt das dritte Jahr in Folge
Über die einzelnen Rankings der letzten Jahre hinweg zeichnet der
Zufriedenheitsatlas 2026 damit ein eindeutiges Gesamtbild, das zum angespannten
Arbeitsmarkt in Deutschland passt. 2023 lag die bundesweite Zufriedenheitsquote
noch bei 56,3 Prozent. 2024 sank sie auf 54,0 Prozent und 2025 auf 53,1 Prozent.
In der aktuellen Auswertung erreicht sie nun nur noch 52,1 Prozent.
"Die Entwicklung über mehrere Jahre ist eindeutig: Die Arbeitgeberzufriedenheit
in Deutschland ist leicht rückläufig. Dieser Trend ist ein Signal, das
Arbeitgeber ernst nehmen sollten. Gerade die großen Unterschiede zwischen
Regionen und Branchen zeigen, wie unterschiedlich Beschäftigte ihre Arbeitswelt
erleben. Wer als Arbeitgeber attraktiv bleiben will, sollte deshalb genau
hinschauen, welche Themen in der eigenen Belegschaft und in den eigenen
Bewertungen immer wieder positiv oder kritisch wahrgenommen werden.
Zufriedenheit ist längst keine weiche Kennzahl mehr, sondern ein wichtiger
Faktor für Arbeitgeberattraktivität und Bindung", ordnet kununu-CEO Nina
Zimmermann die Ergebnisse ein.
Über den kununu Zufriedenheitsatlas
Für den kununu Zufriedenheitsatlas 2026 wurden 472.018 Arbeitgeber-Bewertungen
ausgewertet. Der Betrachtungszeitraum reicht vom 30. Juni 2025 bis zum 30. Juni
2026. Im Mittelpunkt steht der kununu Score. Die Zufriedenheitsquote beschreibt
den Anteil der Bewertungen, in denen der Arbeitgeber mit mindestens vier von
fünf Sternen bewertet wurde. Einbezogen werden Arbeitgeberbewertungen von
aktuellen und ehemaligen Beschäftigten; Bewertungen von Bewerbenden und
Auszubildenden werden für die Kernanalyse ausgeschlossen. Der Atlas betrachtet
die Zufriedenheit im Zeitvergleich sowie nach Bundesländern, Städten, Jobs und
Branchen. Die Auswertungen zeigen statistische Zusammenhänge. Sie belegen keine
Ursache-Wirkungs-Beziehungen.
Pressekontakt:
Dario Wilding
Head of External Communications
mailto:dario.wilding@kununu.com
+49 151 5836 7239
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/71788/6357226
OTS: kununu Germany GmbH
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