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Toronto (ots) - Muse, Anbieter von EEG-basierten Wearables zur Erfassung der
Gehirnaktivität, hat heute Muse Brain Age vorgestellt. Der wöchentliche Messwert
zeigt, wie alt das Gehirn einer Person im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Alter
erscheint. Muse Brain Age ist die einzige für Verbraucher:innen verfügbare
Messung des Gehirnalters, die auf direkt erfasster Gehirnaktivität beruht. Sie
baut auf begutachteter Forschung auf, die in Imaging Neuroscience veröffentlicht
wurde. Die Einführung in der Muse-App für iOS (https://myconvento.com/public/mai
l_click.php?jid=d6f0k2U3&email=&l=22&url=https%3A%2F%2Fapps.apple.com%2Fca%2Fapp
%2Fmuse-brain-health-sleep%2Fid849841170) und Android (https://myconvento.com/pu
blic/mail_click.php?jid=d6f0k2U3&email=&l=22&url=https%3A%2F%2Fplay.google.com%2
Fstore%2Fapps%2Fdetails%3Fid%3Dcom.interaxon.muse%26hl%3Den_CA) beginnt am 19.
Oktober für Muse 2, Muse S und Muse S Athena. Die erste Auswertung ist für alle
Nutzer:innen kostenlos.
Im Bericht 2026 Alzheimer's Association Facts and Figures gaben 99 Prozent der
US-Amerikaner:innen ab 40 Jahren an, dass ihnen die Gesundheit des Gehirns
mindestens ebenso wichtig ist wie die körperliche Gesundheit. Nur 9 Prozent
sagten, sie wüssten viel darüber, wie sich die Gesundheit des Gehirns erhalten
lässt.
Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt Muse Produkte, die Menschen genau dabei
unterstützen sollen. Brain Age ist der nächste Schritt. Das biologische Alter
hat sich 2026 zu einer der zentralen Gesundheitskennzahlen für Verbraucher:innen
entwickelt. Uhren, Ringe und smarte Betten schätzen anhand von Herzfrequenz,
Herzfrequenzvariabilität, VO2max und Schlaf, wie alt der Körper ist. Über das
Gehirn können sie jedoch keine Aussage treffen. Um Gehirnaktivität direkt zu
erfassen, braucht es ein EEG: Sensoren am Kopf messen dabei die elektrische
Aktivität des Gehirns. Muse Brain Age misst das eine Organ, an das die anderen
nicht herankommen.
Was bedeutet Brain Age?
Brain Age ist eine Schätzung, wie alt ein Gehirn anhand seiner Aktivitätsmuster
erscheint - verglichen mit dem tatsächlichen Alter der Person. Die Differenz
zwischen beiden Werten, das sogenannte "Brain-Age-Gap", wird seit mehr als einem
Jahrzehnt erforscht, bislang überwiegend mithilfe von MRT-Aufnahmen. Muse Brain
Age überträgt diese Messung auf EEG-Aufzeichnungen, die zu Hause entstehen.
"Gehirne altern nicht nach einem festen Zeitplan. Zwei Menschen im Alter von 50
Jahren können Gehirne haben, die sich in ihrem Erscheinungsbild um Jahre
unterscheiden - ohne dass einer von beiden davon weiß" , sagt Nadia Kumentas,
Chief Product and Marketing Officer bei Muse. "Wir alle wissen, dass sich der
Körper mit dem Alter verändert. Deshalb werden Kraft und Herz-Kreislauf-Fitness
im Laufe der Zeit genauer beobachtet. Das Gehirn verdient dieselbe
Aufmerksamkeit. Brain Age macht es möglich, seine Entwicklung tatsächlich zu
verfolgen."
Was zeigt eine Auswertung von Muse Brain Age?
Das Ergebnis von Muse Brain Age ist eine Abweichung in Jahren. Es kann zum
Beispiel anzeigen, dass das Gehirn drei Jahre jünger oder zwei Jahre älter
erscheint als das tatsächliche Alter der Person. Muse gibt die Abweichung statt
eines absoluten Alters an, weil sie aussagekräftiger ist: Sie zeigt, um wie
viele Jahre das geschätzte Gehirnalter vom tatsächlichen Alter abweicht.
Bei Tests mit Personen, deren Daten nicht in die Entwicklung des Modells
eingeflossen waren, wichen die Schätzungen von Muse Brain Age im Durchschnitt um
etwa 3,8 Jahre vom tatsächlichen Alter ab. Der individuelle Wochenwert verändert
sich typischerweise von einer Woche zur nächsten um etwa 1,9 Jahre.
In den Messwert fließen zwei Bereiche ein:
- EEG am Tag: Die Aktivität des Gehirns wird während regulärer Muse-Sitzungen
mit vier Trockenelektroden aufgezeichnet - auf der Stirn und hinter den Ohren.
- Kognitive Leistung : Vier kurze Tests messen Verarbeitungsgeschwindigkeit,
räumliches Gedächtnis, Impulskontrolle und selektive Aufmerksamkeit. Jeder
Test liefert einen eigenen Wert, sodass sich Veränderungen in den einzelnen
Bereichen nachvollziehen lassen.
Die Aufzeichnung erfolgt während Sitzungen, die Nutzer:innen ohnehin
durchführen. Für die erste Auswertung benötigt Muse mindestens zehn Minuten an
Muse-Sitzungen mit geschlossenen Augen, verteilt auf sieben verschiedene Tage,
sowie die vier kognitiven Tests. Danach halten Sitzungen an drei Tagen pro Woche
den Messwert aktuell. Jeden Montag wird die Auswertung anhand der Sitzungen der
vorangegangenen Woche aktualisiert.
Eine einzelne Messung liefert einen Ausgangswert. Sechs Monate regelmäßiger
Messungen zeigen eine Entwicklung. Bisher stützt sich die Forschung zum
Gehirnalter vor allem auf MRT-Aufnahmen - oft liegen zwischen den Untersuchungen
mehrere Jahre. Eine wöchentliche Messung zu Hause benötigt weder eine Klinik
noch einen Scanner.
Grundlage: begutachtete Forschung mit mehr als 5.200 Aufzeichnungen von zu Hause
Seit 2014 hat Muse mehr als eine Milliarde Minuten EEG-Daten von Menschen zu
Hause erfasst. 2024 untersuchten Muse-Forschende gemeinsam mit
Kooperationspartnern anhand dieser Daten, ob sich das Gehirnalter überhaupt mit
vier Trockenelektroden schätzen lässt. Eine begutachtete Studie in Imaging
Neuroscience (https://myconvento.com/public/mail_click.php?jid=d6f0k2U3&email=&l
=22&url=https%3A%2F%2Fdirect.mit.edu%2Fimag%2Farticle%2Fdoi%2F10.1162%2Fimag_a_0
0189%2F121185%2FDo-try-this-at-home-Age-prediction-from-sleep-and) mit mehr als
5.200 Aufzeichnungen von Nutzer:innen im Alter von 18 bis 81 Jahren zeigte: Das
ist möglich - und zwar in einem Genauigkeitsbereich, der mit Laborgeräten
vergleichbar ist. Das relevante Signal zeigt sich unter anderem in Rhythmen wie
dem Alpha-Rhythmus, die sich mit dem Alter verändern.
Aus diesem Forschungsergebnis ist Muse Brain Age hervorgegangen. In der Studie
von 2024 kam ein Modell mit rund 3.300 Parametern zum Einsatz. Muse Brain Age
nutzt ein Modell mit 300 Millionen Parametern - etwa 90.000-mal so viele. Bei
Personen, deren Daten nicht zur Entwicklung des Modells verwendet wurden,
verringerte das EEG-Modell den mittleren absoluten Fehler gegenüber dem Modell
von 2024 um 47 Prozent. Die zusätzlichen kognitiven Tests senkten den
verbleibenden Fehler um weitere 13 Prozent.
Die Modellgröße ist relevant, weil kein Gehirn auf dieselbe Weise altert. Ein so
großes Modellkann diese Unterschiede abbilden, statt sie durch Mittelwerte zu
nivellieren. In der Forschung zum Gehirnalter liegen die Messungen meist Jahre
auseinander. Sie zeigen, wo eine Person steht, aber nur selten, wie sie dorthin
gelangt ist. Eine wöchentliche Messung zu Hause macht aus einer Momentaufnahme
eine Entwicklungslinie.
"Die Rhythmen des Gehirns verändern sich im Erwachsenenalter langsam. Der
Alpha-Rhythmus, einer der stärksten, wird nach und nach langsamer. In meinem
Labor beschäftigen wir uns intensiv mit den Gründen dafür" , sagt Dr. John
Griffiths, Research Scientist am CAMH und Assistant Professor an der University
of Toronto. "Solche Veränderungen entwickeln sich über Jahre. Ein einzelner
Messwert hängt zugleich davon ab, wie ausgeruht oder gestresst man ist. Wer den
längerfristigen Trend erkennen möchte, müsste über Monate und Jahre hinweg
wöchentlich messen."
Muse Brain Age ist kein diagnostischer Test und kann keine Erkrankungen
feststellen, vorhersagen oder ausschließen. Das gilt auch für kognitiven Abbau
und Demenz.
Verfügbarkeit
Die Einführung von Muse Brain Age beginnt am 19. Oktober. Bis zum 26. Oktober
soll die Funktion allen Nutzer:innen zur Verfügung stehen. Sie ist mit Muse 2,
Muse S und Muse S Athena kompatibel. Die erste Auswertung ist kostenlos. Weitere
wöchentliche Auswertungen, die vollständige Messhistorie und Details zu den
einzelnen Einflussbereichen sind in Muse Premium enthalten. Muse Premium ist im
Bundle mit Muse 2 (https://myconvento.com/public/mail_click.php?jid=d6f0k2U3&ema
il=&l=22&url=https%3A%2F%2Fchoosemuse.com%2Fproducts%2Fmuse-s-athena-premium-sub
scription-bundle-carbon) (314,00 Euro) oder Muse S Athena (https://myconvento.co
m/public/mail_click.php?jid=d6f0k2U3&email=&l=22&url=https%3A%2F%2Fchoosemuse.co
m%2Fproducts%2Fmuse-s-athena-premium-subscription-bundle-carbon) (499,00 Euro)
erhältlich.
Weitere Informationen: www.choosemuse.com/pages/brain-age (https://myconvento.co
m/public/mail_click.php?jid=d6f0k2U3&email=&l=22&url=www.choosemuse.com%2Fpages%
2Fbrain-age.%C2%A0) .
Pressekontakt:
Kruger Media GmbH
Verena Schönhofen
mailto:muse@kruger-media.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182605/6370334
OTS: muse
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