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Offenbach (ots) - (lei) Schon wieder sind dreiste Telefonbetrüger mit der Masche
des sogenannten "Schockanrufs" erfolgreich gewesen: In Offenbach haben
Unbekannte am Mittwoch Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 10.000 Euro
erbeutet. Die Täter riefen eine Frau in der Goethestraße an und gaben sich als
Mitarbeiter des Amtsgerichts Frankfurt aus. Sie behaupteten, die Tochter der
Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in
Untersuchungshaft. Um eine Freilassung zu erreichen, müsse die Dame Bargeld und
Schmuck übergeben.
Unter dem Druck der Anrufer händigte die Frau schließlich Geld und Schmuck vor
ihrer Haustür an einen unbekannten Abholer aus. Der Mann flüchtete anschließend
zu Fuß. Er soll zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und schlank
gewesen sein. Außerdem hatte er kurze dunkelbraune Haare, ein mitteleuropäisches
Erscheinungsbild und war komplett schwarz gekleidet, inklusive Mütze.
Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Die
Täter setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck und fordern schnelle
Entscheidungen. Die Polizei rät deshalb: Niemals Bargeld oder Wertsachen an
unbekannte Personen übergeben. Beenden Sie solche Gespräche sofort und
verständigen Sie Angehörige oder direkt die Polizei. Echte Behörden verlangen
niemals am Telefon Geld oder Schmuck, um angebliche Haftstrafen abzuwenden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südosthessen
- Pressestelle -
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 - 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806
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Maximilian Edelbluth (me) - 1213 oder 0160 / 96487309
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