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Fürth (ots) - Zwei Männer haben am Samstag (6. Juni) einen 41-Jährigen in einem
Zug und am Fürther Hauptbahnhof angegriffen. Die Bundespolizei hat die beiden
festgenommen und ermittelt u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung.
Am Samstagmorgen, gegen 08:45 Uhr, gerieten zwei 22-jährige Männer aus Lettland
und ein 41-jähriger Mann aus Bulgarien im Regionalexpress von Nürnberg nach
Fürth aus bislang unbekanntem Grund in Streit. Die beiden Männer schlugen dem
Bulgaren mehrfach mit der Faust gegen den Kopf und würgten ihn mehrere Sekunden
lang. Als der Zug am Fürther Hauptbahnhof hielt, zogen die beiden Männer den
41-Jährigen auf den Bahnsteig. Dort schlugen sie mit Faustschlägen auf den Mann
ein und versetzten ihm mehrere Fußtritte auch gegen seinen Kopf. Ein unbekannter
Zeuge griff jedoch ein, sodass der 41-jährige in den Zug flüchten konnte. Der
Lokführer bemerkte die Auseinandersetzung und verständigte die Bundespolizei.
Die Beamten nahmen die beiden 22-Jährigen am Bahnsteig fest. Die Männer wehrten
sich, sodass die Polizisten sie zu Boden brachten und fesselten. Dabei verletzte
sich ein Bundespolizist, blieb jedoch dienstfähig. Ein Rettungswagen brachte den
41-Jährigen in ein Krankenhaus. Er hatte eine blutende Platzwunde über dem Auge,
mehrere Blutergüsse am Kopf sowie Schürfwunden am rechten Knie, am rechten
Schulterblatt und an der linken Seite des Brustkorbs. Die verständigte
Staatsanwältin stellte Haftantrag gegen die beiden lettischen Staatsangehörigen.
Nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter brachten die Beamten die
Aggressoren in eine Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei hat
Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen
Polizeibeamte eingeleitet.
Des Weiteren sucht die Bundespolizeiinspektion Nürnberg den Zeugen, der auf dem
Bahnsteig zwischenzeitlich eingeschritten ist, um die Parteien zu trennen, sowie
weitere Zeugen, welche den Beginn der Auseinandersetzung im Zug mitbekommen
haben. Diese werden gebeten, sich bei der Bundespolizei Nürnberg unter der
Telefonnummer 0911 205551-0 oder über die E-Mail-Adresse
bpoli.nuernberg@polizei.bund.de zu melden.
Rückfragen bitte an:
Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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