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Vogelsbergkreis (ots) - Brand von Wohnhaus
Homberg. Am frühen Donnerstagmorgen (16.07.), gegen 5.15 Uhr, bemerkte ein
aufmerksamer Anwohner der Sonnenstraße eine Rauchentwicklung in einem
benachbarten Wohnhaus und verständigte umgehend die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand, der nach derzeitigen Erkenntnissen aus
bislang ungeklärter Ursache in einer Wohnung im Obergeschoss der
Doppelhaushälfte ausgebrochen war, mit einem Großaufgebot zügig unter Kontrolle
bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude wurde verhindert.
Eine 84-jährige Bewohnerin erlitt im Verlauf des Brandgeschehens leichte
Verletzungen. Sie wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein
nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren
Ermittlungen der Kriminalpolizei Alsfeld. Das Wohnhaus ist aufgrund der durch
den Brand verursachten Schäden bis auf weiteres nicht bewohnbar.
Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert.
Vorsicht vor CEO-Fraud - Betrüger geben sich als Arbeitgeber aus
Alsfeld. Opfer einer Betrugsmasche wurde am Mittwoch (15.07.) eine junge Frau
aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Sie erhielt eine E-Mail, die
augenscheinlich von ihrem Arbeitgeber stammte. Darin wurde sie aufgefordert,
Gutscheinkarten zu erwerben und die darauf befindlichen Codes per WhatsApp zu
übermitteln. Die Frau schenkte der Nachricht Glauben, kaufte die Gutscheinkarten
und übermittelte die Codes. Erst später bemerkte sie, dass sie auf dreiste
Betrüger hereingefallen war. Es entstand ein Vermögensschaden im mittleren
dreistelligen Eurobereich.
Bei dieser Betrugsmasche, auch "CEO-Fraud" genannt, geben sich Kriminelle als
Vorgesetzte oder andere verantwortliche Personen eines Unternehmens oder auch
Vereinen aus und versuchen mit täuschend echt wirkenden E-Mails oder über andere
Kommunikationswege, Beschäftigte zu finanziellen Transaktionen zu bewegen.
Die Polizei rät: - Überprüfen Sie den Absender einer E-Mail sorgfältig. -
Verifizieren Sie ungewöhnliche Anweisungen telefonisch oder persönlich bei der
angeblich anweisenden Person. - Lassen Sie sich nicht durch angebliche
Dringlichkeit oder Vertraulichkeit unter Druck setzen. - Sprechen Sie im Zweifel
mit Vorgesetzten oder Kolleginnen und Kollegen, bevor Sie handeln.
(Marc Leipold)
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