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Frankfurt am Main / Köln / Wuppertal (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der
Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am
Main vom 08.09.2026
Am vergangenen Freitag, 04.09.2026, haben Ermittlerinnen und Ermittler des
Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt
am Main insgesamt 165 halbautomatische Kurzwaffen sichergestellt und sechs
tatverdächtige Personen festgenommen. Bei den Einsatzmaßnahmen in Köln und
Wuppertal wurden zwei Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Hierbei wurden neben
den Schusswaffen des Kalibers 9mm Luger, bei denen es sich um Falsifikate des
Herstellers Glock handelt, zugehörige Magazine sowie eine Vielzahl an
elektronischen Speichermedien sichergestellt. Die Einsatzmaßnahmen wurden durch
Kräfte des Polizeipräsidiums Köln, des Polizeipräsidiums Düsseldorf sowie des
Bundeskriminalamtes unterstützt.
Die zunächst verdeckt geführten Ermittlungen der Zollfahnderinnen und
Zollfahnder aus Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt
am Main gegen die Tätergruppierung laufen seit März 2026.
Das Verfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz und die
Abgabenordnung richtet sich gegen einen syrischen, einen deutschen, sowie fünf
türkische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 36 Jahren. Vier der Männer wurden
am Freitag vorläufig festgenommen. Gegen zwei der vorläufig festgenommenen
Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht Frankfurt am Main am Samstag Haftbefehl.
Gegen zwei weitere Beschuldigte bestanden bereits Haftbefehle.
Aufgrund der andauernden weiteren Ermittlungen werden derzeit keine weiteren
Auskünfte erteilt.
Rückfragen bitte an:
Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Sebastian Fuhr
Telefon: 069 50775-309
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116258/6347819
OTS: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
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