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Stuttgart (ots) - Auch wenn sich das in den vergangenen zwei, drei Jahrzehnten
niemand so richtig vorstellen konnte: Der Frieden in Europa kann durchaus
endlich sein. Der Krieg in der Ukraine ist geografisch nah, in vielen Köpfen
aber dann doch noch ein gutes Stück weit weg. Das muss so nicht bleiben. Unsere
östlichen Nachbarn, in Polen und noch mehr im Baltikum, sprechen seit Jahren von
Putins Westerweiterung, wenn sie über den Krieg in der Ukraine reden. Dass
Russland Gelüste haben könnte, Gebiete anzugreifen, die der Nato angehören, ist
zwar nicht sicher, aber auch nicht auszuschließen. Es ist in den letzten Jahren
sogar viel wahrscheinlicher geworden. Einen hybriden Krieg führt Moskau bereits,
auch wenn das noch nicht in allen Köpfen angekommen ist.Verteidigungsfähig zu
sein, ist daher wichtiger als je zuvor in den vergangenen Jahrzehnten. Ehrlich
gesagt: Ohne US-amerikanische Hilfe sind es weder Deutschland noch Europa.
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