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Stuttgart (ots) - Papierpläne, handschriftliche Notizen und manuelle
Abstimmungen prägen auf vielen Infrastrukturbaustellen noch immer den Alltag.
Nicolai Nolle, Gründer und Geschäftsführer der viscan, unterstützt öffentliche
Auftraggeber, Bauunternehmen und Ingenieurbüros dabei, genau diese analogen
Prozesse durch digitale Lösungen zu ersetzen und Baustellen effizienter zu
steuern. Wie Drohnen, mobile Datenerfassung und ein sogenannter digitaler
Zwillinge Abläufe verändern, Transparenz schaffen und die Qualität von
Bauprojekten nachhaltig verbessern, erfahren Sie hier.
Auf den ersten Blick läuft in vielen Projekten noch vieles wie gewohnt:
Bauvorhaben werden geplant, Aufträge vergeben, Baustellen eingerichtet.
Öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen und Ingenieurbüros arbeiten nach
bekannten Mustern. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich klare Schwächen:
Unterschiedliche Datenstände führen zu Missverständnissen, Informationssilos
verhindern den Gesamtüberblick. Fehler fallen oft erst bei der Umsetzung auf der
Baustelle auf, wenn Korrekturen teuer werden. Gleichzeitig verlieren
Facharbeiter Zeit durch manuelle, fehleranfällige Dokumentation, während
Bauleiter häufig erst reagieren, wenn Probleme bereits entstanden sind. Zugleich
wächst der Druck durch komplexere Projekte und steigende Anforderungen an
Transparenz und Rechtssicherheit. "Wer in Infrastrukturprojekten weiterhin auf
analoge Prozesse setzt, wird die wachsende Kluft zu digital aufgestellten
Wettbewerbern nicht mehr schließen können - und zahlt am Ende mit Verzögerungen,
Nacharbeiten und ungeklärten Haftungsfragen", warnt Nicolai Nolle, Gründer und
Geschäftsführer von viscan.
"Entscheidend ist, dass alle Beteiligten jederzeit auf verlässliche, aktuelle
Daten zugreifen können. Nur so lassen sich Projekte vorausschauend steuern und
Risiken frühzeitig minimieren", fährt er fort. Genau hier setzt viscan an: Mit
mehr als 15 Jahren Erfahrung in digitalen Baustellenprozessen im
Infrastrukturbau unterstützt das Unternehmen öffentliche Auftraggeber,
Bauunternehmen und Ingenieurbüros dabei, analoge Abläufe durch durchgängige
digitale Lösungen zu ersetzen. Zum Einsatz kommen unter anderem autonome
Drohnensysteme, mobile Anwendungen zur Datenerfassung sowie digitale Modelle,
die den Baufortschritt kontinuierlich abbilden. So entstehen transparente,
belastbare Datenstrukturen, die eine effiziente Projektsteuerung ermöglichen und
gleichzeitig die Grundlage für Qualitätssicherung, Dokumentation und spätere
Instandhaltung schaffen.
Vom Reagieren zum Steuern: Wie Daten die Bauleitung verändern
Lange war der Bauleiter vor allem damit beschäftigt, auf Probleme zu reagieren.
Erkenntnisse stammten aus Berichten, die oft schon veraltet waren, oder aus
punktuellen Baustellenbegehungen. Der digitale Wandel verändert diese Rolle
grundlegend. Autonome Drohnensysteme wie das DJI Dock 3 erfassen Baustellen
regelmäßig und teilautomatisiert im BVLOS-Verfahren und liefern aktuelle Bild-
und Geodaten, aus denen präzise 3D-Modelle des Baufortschritts entstehen.
Diese Daten stehen Bau- und Projektleitern direkt digital zur Verfügung und
lassen sich mit bestehenden BIM-Modellen abgleichen. So werden
Soll-Ist-Abweichungen früh sichtbar, Massenbewegungen können exakt berechnet und
potenzielle Probleme rechtzeitig erkannt werden. Der Bauleiter wird damit vom
reaktiven Beobachter zum aktiven Steuerer, der Entscheidungen auf Basis
tagesaktueller, verlässlicher Daten trifft.
Digitale Dokumentation im Alltag: Wie die Baustelle selbst Daten liefert
Für Poliere und Facharbeiter zeigt sich der digitale Wandel vor allem im
Arbeitsalltag. Smartphone und Tablet werden zu zentralen Werkzeugen, weil sich
die Dokumentation direkt in den Bauprozess integriert. Bauteile können
unmittelbar nach ihrer Erstellung erfasst werden, statt Leistungen später
manuell und mit Zeitverzug zu dokumentieren.
Mit Anwendungen wie der scin.app erfolgt diese Erfassung direkt vor Ort und auf
Basis von GNSS-Technologie. Fotos werden automatisch mit präzisen Koordinaten
sowie zusätzlichen Informationen wie Material, Einbautiefe und Zeitpunkt
verknüpft. So entsteht eine nahezu lückenlose, georeferenzierte Dokumentation,
bei der jeder Eintrag eindeutig einem Ort zugeordnet und jederzeit abrufbar ist.
Gerade bei unterirdischen Bauteilen wie Leitungen oder Kabeln ist das
entscheidend. Ihre Lage und Eigenschaften bleiben dauerhaft nachvollziehbar und
stehen auch für spätere Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zuverlässig zur
Verfügung. "Eine systematische, georeferenzierte Dokumentation ist kein
bürokratischer Mehraufwand - sie ist die Grundlage für rechtssichere Abwicklung,
klare Verantwortlichkeiten und eine Instandhaltung, die tatsächlich
funktioniert", betont Nicolai Nolle von viscan.
Ein gemeinsamer Datenstand: Wie der digitale Zwilling die Zusammenarbeit
verändert
Viele Probleme im Infrastrukturbau entstehen dort, wo Daten getrennt voneinander
vorliegen. Unterschiedliche Informationsstände, unklare Zuständigkeiten und
veraltete Dokumentationen erschweren die Abstimmung zwischen den Beteiligten.
Der digitale Zwilling setzt genau hier an: Er bildet die Baustelle als
aktuelles, fortlaufend aktualisiertes digitales Modell ab, in dem Daten aus
Drohnenbefliegungen, mobiler Dokumentation und BIM-Planung zusammengeführt
werden.
Dadurch greifen Planungsbüros, Bauunternehmen, Subunternehmer und Auftraggeber
auf denselben Datenstand zu. Missverständnisse durch veraltete oder
unvollständige Informationen werden reduziert, Aufgaben und Probleme lassen sich
direkt im Modell verorten und den zuständigen Personen zuweisen. Das macht
Abstimmungen präziser und nachvollziehbarer als klassische mündliche Absprachen
oder isolierte Dokumente.
Auch die Kommunikation verändert sich spürbar: Entscheidungen können schneller
getroffen werden, weil sie auf einer gemeinsamen, verlässlichen Datengrundlage
basieren. Besprechungen verlagern sich weg von der Klärung vergangener
Unstimmigkeiten hin zur vorausschauenden Planung. "Wenn alle Beteiligten auf
denselben Datenstand zugreifen, verändert sich nicht nur die Kommunikation - es
verändert sich das gesamte Miteinander auf einem Projekt. Vertrauen entsteht
durch Transparenz, nicht durch Versprechen", so der Experte.
Qualität neu gedacht: Fehler früh erkennen und dauerhaft vermeiden
In vielen Projekten zeigt sich Qualität noch immer erst am Ende eines
Bauabschnitts - oft dann, wenn Korrekturen bereits teuer und aufwendig sind.
Durch die kontinuierliche Datenerfassung verändert sich dieser Ansatz
grundlegend. Automatisierte Drohnenbefliegungen liefern regelmäßig aktuelle
Daten zum Bauzustand, etwa zu Geländemodellen oder Materialbewegungen.
Abweichungen vom geplanten Zustand werden so früh sichtbar und können bereits
während der Bauphase korrigiert werden. Das reduziert nicht nur den Aufwand für
Nacharbeiten, sondern minimiert auch Konflikte zwischen den Projektbeteiligten.
Qualitätssicherung wird damit vom nachgelagerten Schritt zu einem
kontinuierlichen Prozess.
Ein zentraler Baustein ist dabei die sogenannte As-Built-Dokumentation - also
die exakte Abbildung des tatsächlich gebauten Zustands. Besonders bei
unterirdischen Bauteilen wie Leitungen oder Kabeln ist diese Form der
Dokumentation entscheidend. Ihre Lage und Eigenschaften bleiben präzise erfasst
und jederzeit verfügbar, was spätere Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
erheblich erleichtert.
Was jetzt zählt: Den Wandel aktiv gestalten
Die Einführung digitaler Prozesse ist weniger eine technische als eine
organisatorische Herausforderung. Es geht darum, bestehende Arbeitsweisen
anzupassen und neue Werkzeuge sinnvoll in den Alltag zu integrieren. Der
digitale Wandel unterstützt die Arbeit auf der Baustelle, indem er manuelle,
fehleranfällige Aufgaben reduziert und bessere Entscheidungsgrundlagen schafft.
Für alle Beteiligten entstehen klare Vorteile: mehr Transparenz, höhere Qualität
und eine verlässlichere Dokumentation über den gesamten Projektverlauf hinweg.
Viscan begleitet öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen und Ingenieurbüros
dabei, diesen Wandel praxisnah umzusetzen. "Die Integration von Drohnen, mobilen
Apps und digitalen Modellen führt langfristig zu effizienteren, transparenteren
und qualitativ hochwertigeren Infrastrukturprojekten - aber nur, wenn die
Bereitschaft da ist, bestehende Arbeitsweisen wirklich zu verändern", sagt
Nicolai Nolle abschließend.
Sie möchten Ihre Baustellenprozesse digitalisieren und Infrastrukturprojekte
effizienter, transparenter und rechtssicher umsetzen? Dann sichern Sie sich
jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit Nicolai Nolle und dem Team von viscan
(https://viscan.de) !
Pressekontakt:
viscan GmbH
Vertreten durch: Nicolai Nolle und Sebastian Lazic
mailto:info@viscan.de
https://viscan.de/
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182366/6285967
OTS: viscan GmbH
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