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Karlsruhe (ots) - Seit 2021 untersucht IONOS gemeinsam mit YouGov den
Digitalisierungsgrad des Mittelstands. Die aktuelle Studie zeigt: Das digitale
Wachstum setzt sich fort, die Unternehmen bauen ihre KI-Budgets aus.
Gleichzeitig sind zum ersten Mal in der Geschichte der Erhebung 2026 nicht die
Kosten das größte Hindernis bei der Digitalisierung deutscher Mittelständler,
sondern die Bürokratie. 55 % der Befragten nennen sie als größte Hürde, die
Kosten (52 %) fallen auf Platz zwei.
Für die Studie befragte YouGov rund 4.000 Entscheider aus Firmen mit bis zu 250
Mitarbeitenden in fünf Ländern, davon etwa 1.000 in Deutschland.
Digitale Präsenz auf Wachstumskurs, KI-Nutzung steigt
Der digitale Fortschritt der KMU in Deutschland ist messbar: Sechs von zehn
Unternehmen (60 %) besitzen der Umfrage zufolge eine eigene Website, das sind
acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 62 % nutzen eine Geschäfts-E-Mail mit
eigener Domain (2025: 52 %). Besonders stark gewachsen ist der Einsatz von KI -
44 % setzen bereits Künstliche Intelligenz ein, ein Sprung von zwölf
Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
Sicherheit, Sichtbarkeit, KI: Wohin die Investitionsbudgets fließen
Bei den Unternehmen, die investieren, zeichnen sich drei Schwerpunkte ab.
IT-Sicherheit und Datenschutz stehen mit 38 % an der Spitze der
Investitionsprioritäten. Online-Sichtbarkeit inklusive Website und KI folgen
gleichauf mit je 35 %. Die Bereitschaft für KI-Investitionen ist gegenüber dem
Vorjahr um zehn Prozentpunkte gestiegen. Für 31 % der Befragten macht KI
inzwischen mehr als 10 % ihres gesamten Digitalbudgets aus. Die Technologie ist
zum festen Bestandteil der Budgetplanung geworden.
Bürokratie als neue Top-Hürde für die Digitalisierung
Erstmals bremst die Bürokratie die Digitalisierung im Mittelstand am stärksten
(55 %). Die Kosten, in den vergangenen Jahren durchweg Hürde Nummer eins,
rutschen mit 52 % auf Platz zwei (2025: 56 %). Drittgrößte Barriere bleibt der
Zeitmangel im Tagesgeschäft (47 %).
"Wer im Tagesgeschäft mit Formularen und Berichtspflichten kämpft, verliert
wertvolle Zeit", sagt Achim Weiß, CEO von IONOS. "Wir können die Bürokratie
nicht abschaffen. Hier ist die Politik gefragt, Hürden abzubauen. Als Anbieter
können wir mit einfachen und verlässlich funktionierenden Lösungen dafür sorgen,
dass kleine und mittelständische Firmen ihre Digitalisierung vorantreiben."
Europa-Vergleich: Deutschland mit Aufholpotenzial, Großbritannien liegt vorn
Der Blick auf Europa zeigt, dass der Digitalisierungsgrad der KMU in Deutschland
im Mittelfeld liegt, aber weit hinter dem der Firmen in Großbritannien. Dort
besitzen 81 % der befragten Unternehmen eine eigene Website, ein Abstand von 21
Prozentpunkten zu Deutschland (60 %). Die Werte für Spanien (57 %), Frankreich
(56 %) und Italien (53 %) sind ähnlich wie in Deutschland.
"Die Website bleibt das wichtigste digitale Gut eines Unternehmens, sein Kanal,
seine Marke, seine Schnittstelle zum Kunden", erklärt Achim Weiß. "In Zeiten von
KI wird das noch wichtiger: Sprachmodelle ziehen ihre Antworten aus dem
Internet. Firmen ohne professionelle Website existieren in der KI-gesteuerten
Suche nicht. Die Website ist kein reines Marketingtool mehr - sie ist
Infrastruktur."
Für IONOS zeigen die Ergebnisse vor allem eines: Der Wille zur Digitalisierung
ist vorhanden, aber der Mittelstand braucht bezahlbare Lösungen, die am ersten
Tag funktionieren. Informationen zu den Digitalisierungsangeboten von IONOS -
vom KI-gestützten Website-Baukasten über den KI Telefonassistenten bis zur
DSGVO-konformen Cloud-Infrastruktur aus europäischen Rechenzentren - unter
http://www.ionos.de .
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland
GmbH im Auftrag von IONOS unter insgesamt ca. 4.000 Entscheidern aus kleinen und
mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden in Deutschland,
Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien (Befragungszeitraum: Januar-März
2026).
Pressekontakt:
Karen Gräper
E-Mail: mailto:press@ionos.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/160685/6286514
OTS: IONOS SE
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