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Berlin (ots) - Die aktuellen Daten des Ifo-Instituts zeichnen ein alarmierendes
Bild für den deutschen Arbeitsmarkt: Das Beschäftigungsbarometer ist im Juni um
1,6 auf 92,3 Punkte massiv eingebrochen und signalisiert einen deutlichen Trend
zum Stellenabbau. Besonders betroffen sind demnach zentrale
Wertschöpfungsbereiche wie Industrie, Handel und Dienstleistungen. Allein
Volkswagen plant offenbar konzernweit bis zu 100.000 Stellen abzubauen. Von
einer Stabilisierung kann keine Rede sein. Die ohnehin angespannte
Wirtschaftslage - mit steigenden Insolvenzzahlen und der Abwanderung ganzer
Industriezweige - verschärft sich jetzt durch einen zunehmenden
Beschäftigungsabbau weiter.
Hierzu erklärt die Bundessprecherin der AfD, Alice Weidel:
"Die schockierenden Arbeitsmarktentwicklungen sind ein weiterer Beleg für das
wirtschaftspolitische Scheitern der von Friedrich Merz geführten schwarz-roten
Koalition. In einem nie dagewesenen Ausmaß gehen deutsche Industriearbeitsplätze
verloren oder werden ins Ausland verlagert - allein Volkswagen plant 100.000
Stellen abzubauen. Wenn tragende Säulen unserer Volkswirtschaft wie Industrie
und Handel in einem derartigen Umfang Personal abbauen müssen, ist das kein
vorübergehender konjunktureller Effekt, sondern Ausdruck einer strukturellen
Standortkrise und wirtschaftspolitischen Fehlsteuerung. Explodierende Energie-
und Lohnkosten, eine ausufernde Regulierungsdichte sowie eine
wachstumsfeindliche Abgabenpolitik entziehen den Unternehmen systematisch die
Grundlage für Investitionen und Beschäftigung. Die von Merz geführte
Bundesregierung nimmt diese Entwicklung nicht nur billigend in Kauf, sondern
verschärft sie durch ideologisch motivierte Eingriffe weiter. Das Ergebnis ist
eine fortschreitende Deindustrialisierung mit absehbar verheerenden Folgen für
Wohlstand, Beschäftigung und finanzpolitische Stabilität.
Deutschland braucht jetzt eine konsequente wirtschaftspolitische Neuausrichtung.
Die AfD fordert eine spürbare Entlastung von Unternehmen und Arbeitnehmern durch
die konsequente Senkung von Steuern und Abgaben, die Abschaffung der
CO2-Bepreisung sowie die Wiederherstellung international wettbewerbsfähiger
Energiepreise. Nur durch verlässliche, an nationalen Interessen ausgerichtete
Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit und eine Rückkehr zu
marktwirtschaftlichen Prinzipien lässt sich der Arbeitsplatzabbau stoppen und
der Industriestandort Deutschland sichern."
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