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Kleinheubach (ots) - In der Milchwirtschaft ist nicht nur die Erntemenge,
sondern vor allem die Qualität im Silo für die Wirtschaftlichkeit entscheidend.
Bereits während der Gärung können Nährstoffverluste entstehen, die den Wert des
Grundfutters deutlich mindern. Biologische Siliermittel setzen genau hier an, um
Verluste zu begrenzen und die Futterqualität zu stabilisieren.
Grundfutterverluste wirken direkt auf die Betriebskosten
Mit rund 34 Prozent stellt die Grundfutterproduktion einen wesentlichen
Kostenfaktor in der Produktion eines Milchviehbetriebs dar. Fehlgärungen wie
Buttersäurebildung, bakterieller Verderb oder sinkende Energie- und
Eiweißgehalte können den Ernteertrag um bis zu zehn Prozent reduzieren. Bei
Grundfutterkosten von etwa 1.800 Euro je Hektar entspricht das einem direkten
Verlust von rund 180 Euro.
Hinzu kommen indirekte Effekte: Eine geringere Silagequalität kann die
Schmackhaftigkeit beeinträchtigen, die Futteraufnahme reduzieren und sich auf
die Milchleistung auswirken. Um die Leistung zu stabilisieren, wird häufig
zusätzliches Kraftfutter eingesetzt - mit entsprechenden Mehrkosten.
Siliermittel stabilisieren den Gärprozess frühzeitig
Biologische Siliermittel greifen bereits in der Startphase der Gärung ein. Sie
fördern eine schnelle Absenkung des pH-Werts, unterdrücken unerwünschte
Mikroorganismen und bremsen die Proteolyse, also den mikrobiellen Abbau von
Rohprotein zu Ammoniak. Dadurch bleiben mehr Energie und Eiweiß im Grundfutter
erhalten. Untersuchungen zeigen, dass sich die durch Gärschädlinge verursachten
Trockenmasseverluste um etwa 35 bis 50 Prozent reduzieren lassen. Bei Grassilage
können je nach Schnitt bis zu 21 Kilogramm Rohprotein pro Hektar gesichert
werden, was etwa 58 Kilogramm Rapsschrot entspricht.
Wirtschaftlicher Nutzen übersteigt die Kosten
Der finanzielle Aufwand für biologische Siliermittel liegt je nach Produkt
zwischen 14 und 19 Euro pro Hektar. Demgegenüber steht ein potenzieller
wirtschaftlicher Vorteil von bis zu 166 Euro pro Hektar durch reduzierte
Verluste und eingesparte Kraftfutterkosten. Insbesondere in Betrieben mit einem
hohen Grundfutteranteil kann sich der Einsatz daher bereits innerhalb einer
Saison rechnen.
"Der Einsatz von Siliermitteln ist kein Nice-to-have, sondern aktives
Risikomanagement. Wer den Gärprozess konsequent steuert, schützt seinen
wertvollsten Betriebsinput. Mit Josilac® haben wir Siliermittel entwickelt, die
genau das leisten. Josilac® macht den Gärverlauf planbarer und hält Nährstoffe
im Futter. Damit lohnt sich die Investition bereits innerhalb kurzer Zeit" ,
sagt Dr. Markus Kräling von Josera Agrar.
Hinweis: Die genannten Zahlen und Zusammenhänge entsprechen aktuellen
Erkenntnissen aus Praxis und Forschung. Geringe Abweichungen sind je nach
Betrieb und Standort möglich.
Über Josera
Josera steht seit über 80 Jahren für Qualität und Kompetenz in der
landwirtschaftlichen Tierernährung. Als älteste Marke im Unternehmensportfolio
bietet Josera Agrar hochwertige Mineralfutter, Ergänzungsfutter und innovative
Spezialprodukte für Rinder und Schweine. Das Sortiment umfasst die Linien
Performance, Care und Classic sowie Josilac für die Silage.
Praxisnahe Beratung durch Experten und eine individuell auf den Betrieb
abgestimmte Betreuung sind zentrale Bestandteile des Agrarbereichs. So
unterstützt Josera landwirtschaftliche Betriebe dabei, Tiergesundheit, Leistung
und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu sichern - getreu dem Leitgedanken "we care,
you grow".
Mehr Informationen unter: https://www.josera-agri.de
Pressekontakt:
Daniel Rotzoll
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