|
Andernach (ots) - Deutschland fehlen nicht nur Fachkräfte. In vielen
Industrieunternehmen werden zunehmend Mitarbeiter gesucht, die fachliches
Know-how mit Führungs- und Organisationskompetenz verbinden können. Genau an
dieser Schnittstelle gewinnt eine traditionsreiche Qualifikation neue Bedeutung:
der Industriemeister. Während Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignete Fach-
und Führungskräfte zu finden, entstehen für qualifizierte Beschäftigte neue
Aufstiegsmöglichkeiten.
"Der Fachkräftemangel ist für Unternehmen eine enorme Herausforderung. Für gut
qualifizierte Mitarbeiter kann daraus gleichzeitig eine Karrierechance
entstehen", erklärt Stephan Rodig, Geschäftsführer der Bildungsfabrik. "Wer
praktische Berufserfahrung mit einer anerkannten Aufstiegsfortbildung verbindet,
bringt eine Kombination mit, die für Industrieunternehmen besonders interessant
ist."
Zwischen Werkhalle und Management
Die besondere Position des Industriemeisters liegt in seiner Verbindung von
Theorie und Praxis. Industriemeister kennen die betrieblichen Abläufe häufig aus
eigener Berufserfahrung. Durch ihre Weiterbildung erwerben sie zusätzlich
Kenntnisse in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Recht, Organisation,
Personalführung und technischem Management.
Damit können sie eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Mitarbeitern,
Produktion und Unternehmensführung übernehmen. Im Arbeitsalltag bedeutet das
beispielsweise, Produktionsabläufe zu koordinieren, Mitarbeiter zu führen,
Qualität und Arbeitssicherheit sicherzustellen oder bei betrieblichen
Verbesserungsprozessen mitzuwirken. Gerade in Zeiten knapper personeller
Ressourcen werden solche Kompetenzen zunehmend relevant.
Unternehmen müssen Führungskräfte aus den eigenen Reihen entwickeln
Der demografische Wandel verschärft die Situation zusätzlich. Erfahrene
Mitarbeiter und Führungskräfte verlassen altersbedingt die Unternehmen, während
gleichzeitig qualifizierter Nachwuchs fehlt. Unternehmen stehen deshalb vor der
Frage, wer künftig Verantwortung in Produktion und Organisation übernehmen soll.
Eine Möglichkeit besteht darin, vorhandene Fachkräfte gezielt
weiterzuentwickeln.
"Viele Unternehmen haben hervorragende Mitarbeiter in ihren eigenen Reihen. Sie
kennen die Maschinen, die Prozesse und die Kollegen. Mit der passenden
Weiterbildung können aus diesen Fachkräften die Führungskräfte von morgen
werden", sagt Rodig. Der Industriemeister kann dabei eine Brücke zwischen
beruflicher Erfahrung und zukünftiger Führungsverantwortung bilden.
Mehr Verantwortung eröffnet neue Karrierewege
Für Beschäftigte kann die Weiterbildung deshalb weit über den Erwerb eines
zusätzlichen Abschlusses hinausgehen. Je nach Unternehmen, Branche und
persönlicher Entwicklung kommen beispielsweise Tätigkeiten als Schichtführer,
Teamleiter, Produktionsleiter oder in anderen verantwortungsvollen Funktionen
infrage.
Mit der Übernahme höherwertiger Aufgaben können sich auch die
Verdienstmöglichkeiten verbessern. Eine pauschale Gehaltssteigerung lässt sich
allerdings nicht versprechen. Branche, Unternehmensgröße, Tarifbindung, Region,
Berufserfahrung und konkrete Position spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Entscheidend ist vielmehr, dass Beschäftigte ihr berufliches Einsatzspektrum
erweitern.
Weiterbildung muss mit dem Berufsleben vereinbar sein
Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch bestehen: Viele potenzielle
Industriemeister arbeiten bereits Vollzeit und teilweise im Schichtbetrieb.
Klassische Weiterbildungsmodelle lassen sich deshalb nur schwer mit Beruf und
Familie vereinbaren. Genau hier setzt die Bildungsfabrik mit ihrer digitalen
Meisterschule an.
Die Weiterbildung soll so organisiert werden, dass sich angehende
Industriemeister berufsbegleitend auf ihre IHK-Prüfungen vorbereiten können.
"Unsere Teilnehmer stehen mitten im Berufsleben. Viele arbeiten im Schichtsystem
und haben Familie. Weiterbildung funktioniert für diese Zielgruppe nur dann
nachhaltig, wenn sie sich in den Alltag integrieren lässt", erklärt Rodig.
Der Fachkräftemangel verändert die Perspektive
Für Arbeitnehmer bedeutet der Fachkräftemangel damit nicht automatisch eine
bessere Karriere. Er verbessert jedoch die Ausgangslage für diejenigen, die
bereit sind, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und sich entsprechend zu
qualifizieren. Der Industriemeister verbindet dabei einen entscheidenden
Vorteil: praktische Berufserfahrung mit zusätzlichen fachlichen,
organisatorischen und führungsbezogenen Kompetenzen.
Rodig sieht darin eine große Chance für Beschäftigte in der Industrie: "Wer
heute darüber nachdenkt, sich zum Industriemeister weiterzubilden, sollte nicht
nur auf die nächste Prüfung schauen. Es geht darum, sich für Aufgaben zu
qualifizieren, die Unternehmen auch in Zukunft dringend besetzen müssen."
Über die Bildungsfabrik
Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule für angehende
Industriemeister. Sie bietet berufsbegleitende Weiterbildungen zum IHK-Abschluss
und setzt dabei auf Live-Online-Unterricht, flexible Lernmodelle sowie eine
persönliche Begleitung der Teilnehmer. Das Angebot richtet sich insbesondere an
Berufstätige, die ihre Weiterbildung mit Beruf und Privatleben vereinbaren
möchten. Weitere Informationen unter: https://bildungsfabrik-online.de/
Pressekontakt:
Bildungsfabrik Coaching GmbH
E-Mail: mailto:info@bildungsfabrik-online.de
Web: https://bildungsfabrik-online.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/171460/6339507
OTS: Bildungsfabrik Coaching GmbH
|