Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



Börsen, Krieg, Inflation: Wie kluge Anleger Krisen für den Vermögensaufbau nutzen (FOTO)

17.09.2026 13:15 Uhr Investmentpunk Academy GmbH

Wien (ots) - Geopolitische Konflikte, hohe Inflation und schwankende Börsen verunsichern viele Anleger. Aus Angst vor weiteren Verlusten verkaufen sie ihre Investments überstürzt oder warten mit dem Einstieg zu lange ab. Doch genau in solchen Phasen entstehen häufig die besten Chancen für langfristigen Vermögensaufbau.

Krisen vernichten Vermögen nicht automatisch - Panik schon. Die erfolgreichsten Anleger treffen ihre wichtigsten Entscheidungen oft genau dann, wenn andere aus Angst verkaufen. Hier erfahren Sie, warum Krisenzeiten langfristig Chancen bieten können, welche Fehler Anleger jetzt vermeiden sollten und wie sich gerade in unsicheren Zeiten Vermögen aufbauen lässt.

Hohe Zinsen verändern die Ausgangslage

Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der Märkte sind die langfristigen Zinsen. Bleiben die Zentralbanken restriktiv und steigen die Renditen von Staatsanleihen weiter, geraten viele Anlageklassen unter Druck. Unternehmen müssen sich teurer finanzieren, Immobilieninvestoren zahlen höhere Kreditzinsen und besonders hoch bewertete Wachstumsaktien können deutlich an Attraktivität verlieren.

Ändert sich die Geldpolitik hingegen und stellen die Notenbanken wieder mehr Liquidität bereit, kann sich das Bild schnell drehen. Aktien, Immobilien, Gold oder Kryptowährungen könnten dann erneut profitieren. Für Anleger bedeutet das vor allem: Die weitere Entwicklung lässt sich kaum zuverlässig vorhersagen. Statt auf ein bestimmtes Szenario zu wetten, sollten sie darauf vorbereitet sein, auf unterschiedliche Marktphasen reagieren zu können.

Ein Kursrückgang allein macht noch kein Schnäppchen

Ob eine Krise tatsächlich eine Kaufgelegenheit bietet, hängt vom jeweiligen Vermögenswert ab. Bei Immobilien können beispielsweise Quadratmeterpreis und Mietrendite Hinweise darauf geben, ob ein Objekt attraktiv bewertet ist. Bei Aktien helfen unter anderem Kurs-Gewinn-Verhältnis, Buchwert, Dividendenrendite und die Bilanz des Unternehmens.

Gerade an den US-Aktienmärkten sind die Bewertungen derzeit vergleichsweise hoch. Fallen die durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei einer stärkeren Korrektur dagegen deutlich, können sich neue Einstiegsmöglichkeiten ergeben. Dabei kommt es jedoch immer auf das einzelne Unternehmen an.

Anders sieht die Bewertung bei Gold und Bitcoin aus, weil beide keinen laufenden Ertrag erwirtschaften. Hier kann unter anderem der Abstand zum bisherigen Höchststand als Orientierung dienen. Ein deutlicher Rückgang bedeutet allerdings auch dort nicht automatisch, dass der Tiefpunkt erreicht ist.

Warum Anleger häufig genau zum falschen Zeitpunkt handeln

Ein typischer Fehler zeigt sich immer wieder: Steigen die Kurse über längere Zeit, wächst das Interesse. Brechen sie ein, dominiert plötzlich die Angst. Gerade bei Bitcoin lässt sich dieses Verhalten beobachten. Bei hohen Kursen wollen viele Anleger einsteigen, während nach deutlichen Rücksetzern schnell die Frage aufkommt, ob die Kryptowährung überhaupt noch eine Zukunft hat.

Ähnliche Mechanismen gibt es bei Immobilien. Als die Preise 2023 vielerorts unter Druck standen, galt die Anlageklasse für manche bereits als unattraktiv. Sobald sich die Stimmung verbessert, wächst dagegen wieder die Kaufbereitschaft. Wer diesem Muster folgt, läuft Gefahr, teuer einzusteigen und anschließend in schwachen Marktphasen mit Verlust zu verkaufen.

Hinzu kommt mangelndes Wissen. Wer Einzelaktien, Kryptowährungen oder Immobilien kauft, sollte verstehen, welche Faktoren den Wert des Investments bestimmen. Besonders bei Auslandsimmobilien können fehlende Marktkenntnisse schnell teuer werden. Auch Steuern und Transaktionskosten gehören deshalb in die Kalkulation.

Nachkaufen - aber nicht um jeden Preis

Die häufig gehörte Empfehlung, während einer Krise nachzukaufen, greift zu kurz. Entscheidend ist zunächst die Qualität des Vermögenswerts. Ein schwaches Unternehmen wird nicht allein deshalb attraktiv, weil seine Aktie stark gefallen ist. Dasselbe gilt für Immobilien in problematischen Lagen oder hochspekulative Kryptowährungen ohne belastbare Grundlage.

Bei werthaltigen Anlagen können fallende Preise dagegen Chancen eröffnen. Anleger sollten dennoch nicht versuchen, den exakten Tiefpunkt zu treffen. Niemand weiß zuverlässig, wie weit ein Markt noch fallen kann.

Eine Möglichkeit besteht deshalb darin, bereits vor stärkeren Schwankungen festzulegen, bei welchen Bewertungen schrittweise gekauft werden soll. Limit-Orders oder feste Einstiegskriterien helfen dabei, Entscheidungen nach einem vorher definierten System zu treffen, statt sich von Panik oder Euphorie leiten zu lassen.

Krisen erfordern Vorbereitung statt Aktionismus

Welche Anlageklasse in den kommenden Monaten am stärksten unter Druck gerät oder sich besonders gut entwickelt, lässt sich nicht sicher prognostizieren. Bei Aktien sprechen hohe Bewertungen für selektives Vorgehen, während bei Immobilien interessante Kaufgelegenheiten entstehen können. Gold kann als langfristiger Sachwert eine Rolle spielen, Bitcoin lässt sich beispielsweise über regelmäßige Sparraten schrittweise aufbauen. Bei Anleihen könnten wiederum weiter steigende Zinsen künftig attraktivere Einstiegsgelegenheiten schaffen.

Entscheidend ist deshalb weniger, die nächste Marktbewegung vorherzusagen. Anleger sollten vielmehr wissen, welche Vermögenswerte sie zu welchen Bedingungen kaufen möchten. Wer Qualität und Bewertung prüft, ausreichend Liquidität bereithält und seine Entscheidungen vorab definiert, kann Rücksetzer nutzen, ohne darauf angewiesen zu sein, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu erwischen.

Über Gerald Hörhan:

Gerald Hörhan ist mit Einzimmerwohnungen zum Millionär geworden und ist der festen Ansicht, dass 90 Prozent der Menschen ebenso dazu in der Lage sind. Mit der Gründung der Investment Punk Academy hat er einen Ort geschaffen, an dem die Teilnehmer lernen, wie sie ihre finanzielle Freiheit systematisch planen. Damit holt er nach, was im Bildungssystem versäumt wird. Schließlich wird nirgends der richtige Umgang mit Geld gelehrt. Mit der Investmentpunk Academy konnte er mittlerweile über 100.000 Menschen Finanzen lehren und ihnen helfen, auf diesem Weg ihre Ziele zu realisieren. Mehr Informationen unter: https://www.investmentpunk.com/

Pressekontakt:

Investmentpunk Academy GmbH Gerald B. Hörhan E-Mail: mailto:support@investmentpunk.academy Webseite: https://www.investmentpunk.com/

Ruben Schäfer E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/172208/6353898 OTS: Investmentpunk Academy GmbH


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Investmentpunk Academy GmbH
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung