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Wien (ots) - Geopolitische Konflikte, hohe Inflation und schwankende Börsen
verunsichern viele Anleger. Aus Angst vor weiteren Verlusten verkaufen sie ihre
Investments überstürzt oder warten mit dem Einstieg zu lange ab. Doch genau in
solchen Phasen entstehen häufig die besten Chancen für langfristigen
Vermögensaufbau.
Krisen vernichten Vermögen nicht automatisch - Panik schon. Die erfolgreichsten
Anleger treffen ihre wichtigsten Entscheidungen oft genau dann, wenn andere aus
Angst verkaufen. Hier erfahren Sie, warum Krisenzeiten langfristig Chancen
bieten können, welche Fehler Anleger jetzt vermeiden sollten und wie sich gerade
in unsicheren Zeiten Vermögen aufbauen lässt.
Hohe Zinsen verändern die Ausgangslage
Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der Märkte sind die
langfristigen Zinsen. Bleiben die Zentralbanken restriktiv und steigen die
Renditen von Staatsanleihen weiter, geraten viele Anlageklassen unter Druck.
Unternehmen müssen sich teurer finanzieren, Immobilieninvestoren zahlen höhere
Kreditzinsen und besonders hoch bewertete Wachstumsaktien können deutlich an
Attraktivität verlieren.
Ändert sich die Geldpolitik hingegen und stellen die Notenbanken wieder mehr
Liquidität bereit, kann sich das Bild schnell drehen. Aktien, Immobilien, Gold
oder Kryptowährungen könnten dann erneut profitieren. Für Anleger bedeutet das
vor allem: Die weitere Entwicklung lässt sich kaum zuverlässig vorhersagen.
Statt auf ein bestimmtes Szenario zu wetten, sollten sie darauf vorbereitet
sein, auf unterschiedliche Marktphasen reagieren zu können.
Ein Kursrückgang allein macht noch kein Schnäppchen
Ob eine Krise tatsächlich eine Kaufgelegenheit bietet, hängt vom jeweiligen
Vermögenswert ab. Bei Immobilien können beispielsweise Quadratmeterpreis und
Mietrendite Hinweise darauf geben, ob ein Objekt attraktiv bewertet ist. Bei
Aktien helfen unter anderem Kurs-Gewinn-Verhältnis, Buchwert, Dividendenrendite
und die Bilanz des Unternehmens.
Gerade an den US-Aktienmärkten sind die Bewertungen derzeit vergleichsweise
hoch. Fallen die durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei einer stärkeren
Korrektur dagegen deutlich, können sich neue Einstiegsmöglichkeiten ergeben.
Dabei kommt es jedoch immer auf das einzelne Unternehmen an.
Anders sieht die Bewertung bei Gold und Bitcoin aus, weil beide keinen laufenden
Ertrag erwirtschaften. Hier kann unter anderem der Abstand zum bisherigen
Höchststand als Orientierung dienen. Ein deutlicher Rückgang bedeutet allerdings
auch dort nicht automatisch, dass der Tiefpunkt erreicht ist.
Warum Anleger häufig genau zum falschen Zeitpunkt handeln
Ein typischer Fehler zeigt sich immer wieder: Steigen die Kurse über längere
Zeit, wächst das Interesse. Brechen sie ein, dominiert plötzlich die Angst.
Gerade bei Bitcoin lässt sich dieses Verhalten beobachten. Bei hohen Kursen
wollen viele Anleger einsteigen, während nach deutlichen Rücksetzern schnell die
Frage aufkommt, ob die Kryptowährung überhaupt noch eine Zukunft hat.
Ähnliche Mechanismen gibt es bei Immobilien. Als die Preise 2023 vielerorts
unter Druck standen, galt die Anlageklasse für manche bereits als unattraktiv.
Sobald sich die Stimmung verbessert, wächst dagegen wieder die Kaufbereitschaft.
Wer diesem Muster folgt, läuft Gefahr, teuer einzusteigen und anschließend in
schwachen Marktphasen mit Verlust zu verkaufen.
Hinzu kommt mangelndes Wissen. Wer Einzelaktien, Kryptowährungen oder Immobilien
kauft, sollte verstehen, welche Faktoren den Wert des Investments bestimmen.
Besonders bei Auslandsimmobilien können fehlende Marktkenntnisse schnell teuer
werden. Auch Steuern und Transaktionskosten gehören deshalb in die Kalkulation.
Nachkaufen - aber nicht um jeden Preis
Die häufig gehörte Empfehlung, während einer Krise nachzukaufen, greift zu kurz.
Entscheidend ist zunächst die Qualität des Vermögenswerts. Ein schwaches
Unternehmen wird nicht allein deshalb attraktiv, weil seine Aktie stark gefallen
ist. Dasselbe gilt für Immobilien in problematischen Lagen oder hochspekulative
Kryptowährungen ohne belastbare Grundlage.
Bei werthaltigen Anlagen können fallende Preise dagegen Chancen eröffnen.
Anleger sollten dennoch nicht versuchen, den exakten Tiefpunkt zu treffen.
Niemand weiß zuverlässig, wie weit ein Markt noch fallen kann.
Eine Möglichkeit besteht deshalb darin, bereits vor stärkeren Schwankungen
festzulegen, bei welchen Bewertungen schrittweise gekauft werden soll.
Limit-Orders oder feste Einstiegskriterien helfen dabei, Entscheidungen nach
einem vorher definierten System zu treffen, statt sich von Panik oder Euphorie
leiten zu lassen.
Krisen erfordern Vorbereitung statt Aktionismus
Welche Anlageklasse in den kommenden Monaten am stärksten unter Druck gerät oder
sich besonders gut entwickelt, lässt sich nicht sicher prognostizieren. Bei
Aktien sprechen hohe Bewertungen für selektives Vorgehen, während bei Immobilien
interessante Kaufgelegenheiten entstehen können. Gold kann als langfristiger
Sachwert eine Rolle spielen, Bitcoin lässt sich beispielsweise über regelmäßige
Sparraten schrittweise aufbauen. Bei Anleihen könnten wiederum weiter steigende
Zinsen künftig attraktivere Einstiegsgelegenheiten schaffen.
Entscheidend ist deshalb weniger, die nächste Marktbewegung vorherzusagen.
Anleger sollten vielmehr wissen, welche Vermögenswerte sie zu welchen
Bedingungen kaufen möchten. Wer Qualität und Bewertung prüft, ausreichend
Liquidität bereithält und seine Entscheidungen vorab definiert, kann Rücksetzer
nutzen, ohne darauf angewiesen zu sein, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu
erwischen.
Über Gerald Hörhan:
Gerald Hörhan ist mit Einzimmerwohnungen zum Millionär geworden und ist der
festen Ansicht, dass 90 Prozent der Menschen ebenso dazu in der Lage sind. Mit
der Gründung der Investment Punk Academy hat er einen Ort geschaffen, an dem die
Teilnehmer lernen, wie sie ihre finanzielle Freiheit systematisch planen. Damit
holt er nach, was im Bildungssystem versäumt wird. Schließlich wird nirgends der
richtige Umgang mit Geld gelehrt. Mit der Investmentpunk Academy konnte er
mittlerweile über 100.000 Menschen Finanzen lehren und ihnen helfen, auf diesem
Weg ihre Ziele zu realisieren. Mehr Informationen unter:
https://www.investmentpunk.com/
Pressekontakt:
Investmentpunk Academy GmbH
Gerald B. Hörhan
E-Mail: mailto:support@investmentpunk.academy
Webseite: https://www.investmentpunk.com/
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/172208/6353898
OTS: Investmentpunk Academy GmbH
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